12 June 2026, 22:29

Solingen: CDU und Grüne liefern sich Machtkampf um Wirtschaftspolitik und Industrieflächen

CDU wirft den GRÜNEN Selbstpromotion und persönliche Angriffe im Wirtschaftsausschuss vor

Solingen: CDU und Grüne liefern sich Machtkampf um Wirtschaftspolitik und Industrieflächen

In Solingen sind die Spannungen zwischen CDU und Grünen in der Wirtschaftspolitik eskaliert. Die CDU-Fraktion wirft den Grünen vor, gemeinsame Anstrengungen zu untergraben und sich gleichzeitig allein mit den Erfolgen gemeinsamer Arbeit zu schmücken. Noch vor kurzem galt die Zusammenarbeit im Wirtschaftsausschuss als konstruktiv – Anträge wurden von mehreren Parteien gemeinsam erarbeitet.

Die CDU betonte, wie entscheidend der Zusammenhalt für die wirtschaftliche Zukunft Solingens sei. Man verwies auf frühere Kooperationen mit Grünen, SPD und SGZ, aus denen mehrere gemeinsame Initiativen hervorgegangen seien. Unverständnis äußerte die Partei jedoch über die jüngste Medienstrategie der Grünen, die mit dem Geist der Ausschussarbeit kaum vereinbar sei.

Ein besonderer Streitpunkt ist die Entwicklung der Gebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II. Die Grünen lehnten es ab, sich einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, BfS und FDP anzuschließen, der diese Projekte vorantreiben und das Gebiet Piepersberg-West auf gewerbliche Nutzung prüfen sollte. Die CDU hält diese Vorhaben für zentral, um das Wirtschaftswachstum der Stadt zu sichern.

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Kritik übte die CDU auch an den Angriffen der Grünen auf den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses. Solche persönlichen Auseinandersetzungen lenkten von der sachlichen Arbeit ab, argumentierte die Partei. Wer sich mit gemeinsamen Erfolgen allein brüste und Verbündete öffentlich angreife, gefährde die notwendige Zusammenarbeit für den Fortschritt.

Die CDU forderte die Grünen auf, persönliche Konflikte beizulegen und zu einem sachlichen Dialog zurückzukehren. Eine stabile Zusammenarbeit sei unverzichtbar für die wirtschaftliche Entwicklung Solingens. Im Kern geht es um die Frage, wem die Verdienste vergangener Erfolge zuzuschreiben sind – und wie die Zukunft wichtiger Industrieflächen gestaltet werden soll.

Quelle