Schwerer Unfall nach illegalem Straßenrennen legt Kölner Straßenbahn lahm
Dimitri EigenwilligSchwerer Unfall nach illegalem Straßenrennen legt Kölner Straßenbahn lahm
Schwerer Unfall unterbricht Kölner Straßenbahnverkehr am späten Samstagabend
Am späten Samstag, dem 29. November, kam es in Köln zu einer schweren Kollision, die den Straßenbahnverkehr lahmlegte. Der Vorfall ereignete sich nach einer Polizeiverfolgung im Stadtteil Riehl, als ein BMW 440i in die Gleise der KVB-Linie 16 raste. Die Behörden fahnden nun nach mehreren Verdächtigen, die mutmaßlich an einem illegalen Straßenrennen in jener Nacht beteiligt waren.
Die Probleme begannen, als die Polizei drei leistungsstarke Fahrzeuge bei einem Rennen durch das Viertel bemerkte. Lauter Motorenlärm hatte die Beamten auf die Amsterdamer Straße aufmerksam gemacht. Die Polizisten forderten die Fahrer zum Anhalten auf, doch der BMW-Lenker ignorierte die Aufforderung und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.
Die Verfolgungsjagd endete abrupt, als der BMW in die Straßenbahnschienen krachte. Augenzeugen berichteten, dass mindestens vier Personen aus dem zerstörten Fahrzeug flohen. Nur einer von ihnen – ein 20-jähriger Kölner – stellte sich später der Polizei. Bei ihm wurde der BMW-Schlüssel gefunden, doch die Ermittler konnten noch nicht bestätigen, ob er tatsächlich am Steuer saß.
Die Beamten versuchen weiterhin, die Identität der anderen Insassen des BMW sowie der Fahrer der beiden übrigen Fahrzeuge zu klären. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob alle drei Autos an dem illegalen Rennen teilgenommen haben.
Durch den Unfall kam es zu erheblichen Verspätungen im Kölner Straßenbahnnetz, während die Unfallstelle geräumt wurde. Der 20-jährige Verdächtige bleibt vorerst in Gewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die anderen Flüchtigen konnten die Behörden bisher nicht ausfindig machen.
