29 December 2025, 10:01

„Schrott“-Schwert bei *Bares für Rares*: YouTuber Knabe widerspricht Moderatoren live

Ein animiertes Schwert mit einem Namen und Text am unteren Bildrand.

„Schrott“-Schwert bei *Bares für Rares*: YouTuber Knabe widerspricht Moderatoren live

Auf Bares für Rares entbrannte eine hitzige Diskussion, als der YouTuber Maximilian "HandOfBlood" Knabe ein Schwert zur Begutachtung vorstellte. Die am 24. November 2025 ausgestrahlte Folge zeigte, wie die Moderatoren Horst Lichter und Peter von PietSmiet die Waffe als "Schrott" abtaten – doch Knabe widersprach ihnen live bei ZDF und auf Twitch.

Knabe hatte das Schwert in die Sendung mitgebracht und erklärte, er habe es Jahre zuvor auf einem Mittelaltermarkt erworben. Der Schmied, der es ihm verkauft hatte, sprach kaum Deutsch, sodass die genaue Herkunft unklar blieb. Als Lichter und PietSmiet die Klinge in die Hand nahmen, erklärten sie sie für wertlos – ein echter Fernsehshowmoderator müsse sich ihrer Meinung nach schwerer anfühlen.

Der Geschichts-YouTuber Geschichtsfenster bestätigte später die Einschätzung der Moderatoren und bestätigte, dass es sich um eine Bühnenkampf-Attrappe und nicht um eine historische Waffe handele. Doch Knabe konterte: Er habe nie behauptet, das Schwert sei echt. Die Annahme der Moderatoren – "ein echter Moderator muss schwer sein" – sei ein weitverbreiteter Irrtum. Die Auseinandersetzung spielte sich während einer speziellen Live-Stream-Folge ab, in der Content-Creator ungewöhnliche Gegenstände zur Bewertung mitbrachten. Während die Moderatoren bei ihrer Einschätzung blieben, löste Knabes Widerspruch eine breitere Debatte über historische Authentizität und moderne Repliken aus.

Das Schwert blieb offiziell als Attrappe eingestuft, wobei sich Experten und Moderatoren über seinen theatralischen Zweck einig waren. Dennoch zeigte die öffentliche Meinungsverschiedenheit, wie selbst erfahrene Gutachter durch Vorurteile über Gewicht und Handwerkskunst in die Irre geführt werden können. Die parallele Übertragung auf Twitch sorgte dafür, dass die Diskussion auch über das übliche ZDF-Publikum hinaus Aufmerksamkeit fand.

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