Schalke 04 kämpft um Union Berlins Stürmer Ljubičić vor Transferende
Hiltrud BolnbachSchalke 04 kämpft um Union Berlins Stürmer Ljubičić vor Transferende
Schalke 04 drängt auf Verstärkung im Sturm vor Ende der Transferperiode
Der FC Schalke 04 bemüht sich noch vor Schließung des Transferfensters, seine Offensive zu verstärken. Bisher blieb der Verein in diesem Winter ohne Neuzugänge, setzt nun aber den Stürmer Marin Ljubičić von Union Berlin auf die Wunschliste. Verhandlungen über eine Leihe gestalten sich jedoch schwierig, nachdem der Spieler zuletzt mit starken Leistungen überzeugt hat.
Ljubičić wechselte im Januar 2022 für 4,5 Millionen Euro von LASK zu Union Berlin. Seitdem hat er sich als zuverlässige Bankoption etabliert und traf in jüngsten Spielen gegen Mainz 05 und Augsburg mit wichtigen Ausgleichstoren. Sein plötzlicher Formaufschwung erschwert nun die Verhandlungen mit Schalke.
Ursprünglich hatte der Bundesliga-Klub gehofft, den kroatischen Angreifer bis zum Ende der Saison 2025/26 leihen zu können. Doch Unions Forderungen, Ljubičićs hohes Gehalt und Uneinigkeit über eine mögliche feste Verpflichtung im Sommer blockieren eine Einigung. Union-Trainer Baumgart räumte zwar ein, dass ein Leihgeschäft möglich sei, doch die jüngsten Leistungen des Spielers könnten die Pläne noch ändern.
Schalkes Bedarf an offensiver Verstärkung ist dringend. Verletzungen und Tornot haben die Mannschaft in der Sturmabteilung stark eingeschränkt. Der Klub hatte auch den angolanischen Flügelspieler Capita von Radomiak Radom im Blick, der in dieser Saison fünf Tore in 15 Ligaspielen erzielte. Dessen Ablösesumme erwies sich jedoch als zu hoch, sodass Ljubičić weiterhin die erste Wahl bleibt.
Da die Transferfrist abläuft, muss Schalke entweder auf Unions Bedingungen eingehen oder sich nach Alternativen umsehen. Ljubičićs Leistungen haben seinen Marktwert gesteigert, doch die offensiven Probleme der Königsblauen könnten den Deal noch möglich machen. Aktuell bleibt die Situation jedoch festgefahren.
