Said El Mala: Vom FC-Köln-Talent zum Nationalspieler mit 19 Jahren
Veronique HänelSaid El Mala: Vom FC-Köln-Talent zum Nationalspieler mit 19 Jahren
Mit gerade einmal 19 Jahren hat sich Stürmer Said El Mala vom aufstrebenden Talent des 1. FC Köln zum deutschen Nationalspieler entwickelt. Sein rasanter Aufstieg folgt auf eine herausragende erste Bundesliga-Saison, in der er sich zum gefährlichsten Angreifer des Vereins mauserte. Hinter den Kulissen war dabei sein Bruder Malek eine konstante Stütze – sowohl auf als auch neben dem Platz.
El Malas erste Spielzeit in der höchsten Liga hat für Furore gesorgt. Mit fünf Toren und drei Vorlagen in seiner Debütsaison hat er sich als Schlüsselspieler in Köln etabliert. Trotz des plötzlichen Rampenlichts gibt er offen zu, dass ihn das Tempo seines Erfolgs überrascht hat.
Abseits des Platzes hält ihn die enge Bindung zu seinem Bruder Malek bodenständig. Die beiden teilen sich eine Wohnung und erledigen die Haushaltsaufgaben wie Teamkollegen. Malek, der ebenfalls bei Köln unter Vertrag steht, spielt zwar hauptsächlich für die Regionalliga-Mannschaft, bleibt aber eine unverzichtbare Unterstützung. Während die Vergleiche mit Vereinslegende Lukas Podolski zunehmen, lässt sich El Mala davon unbeeindruckt. Er meidet Ablenkungen – auch Gerüchte über mögliche Transfers – und konzentriert sich voll auf den 1. FC Köln. Seine bescheidene Art hat seinen Ruf als engagierter junger Profi nur noch verstärkt.
El Malas Leistungen haben zwar das Interesse anderer Vereine geweckt, doch seine Prioritäten sind klar. Mit seinem Bruder an seiner Seite und beiden Beinen fest auf dem Boden entwickelt er sich weiter beim FC. Die Mischung aus Talent und Bescheidenheit des Stürmers deutet darauf hin, dass von Deutschlands neuestem Offensivjuwel noch viel zu erwarten ist.
