S-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro digital aufgerüstet
Hans-Günther KlappS-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro digital aufgerüstet
DB InfraGO rüstet S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach mit moderner Digitaltechnik aus
Für 85 Millionen Euro wird die S-Bahn-Verbindung zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach mit modernen digitalen Stellwerkssystemen aufgerüstet. Zudem sollen zusätzliche Weichen die Zuverlässigkeit des Betriebs erhöhen. Die Bauarbeiten beginnen im April 2026 und führen zu vorübergehenden Streckensperrungen sowie Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Die Modernisierungsarbeiten starten am 10. April 2026 und dauern bis zum 3. Juli an. In dieser Zeit ersetzt ein Busverkehr die S11-Linie. Um tagsüber möglichst wenig Beeinträchtigungen zu verursachen, finden weitere Bauarbeiten nachts zwischen dem 7. August und dem 4. September statt.
Im Rahmen des Projekts erhält die Strecke eine fortschrittliche digitale Signaltechnik. Zudem werden zusätzliche Weichen eingebaut – darunter eine bestätigte in Dellbrück –, um die betriebliche Flexibilität zu verbessern. Die genaue Anzahl der neuen Weichen steht jedoch noch nicht fest.
Um Pendler während der Sperrung zu unterstützen, wird ein unabhängiges Fahrradleihsystem namens S11-Bike eingeführt. Die unter der Marke SEV geführten Räder bieten eine alternative Reisemöglichkeit. Weitere Details zum Mietangebot gibt es unter www.rbk-mobil.de/neueste-infos.
Für 2027 sind weitere Streckensperrungen geplant: Eine dreimonatige Vollsperrung findet vom 9. Juli bis zum 15. Oktober statt, gefolgt von einer einwöchigen Unterbrechung vom 7. bis 14. Mai.
Parallel dazu führen die Städte Bergisch Gladbach und Köln am 10. April 2026 die Fahrradpendlerroute 2 ein. Vorläufige Markierungen werden Radfahrern den Weg zwischen den beiden Städten weisen. Zusätzliche Informationen sind unter www.route2.koeln und www.ourwebsite.de/fahrradpendlerroute abrufbar.
Mit der 85-Millionen-Investition soll die S11-Linie durch digitale Signaltechnik und verbesserte Infrastruktur zukunftssicher gemacht werden. Pendler müssen 2026 und 2027 zwar mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen, erhalten aber Alternativen wie Fahrradverleih und Ersatzbusse. Langfristig sollen die Aufrüstungen zu einer höheren Zuverlässigkeit für die Fahrgäste führen.






