Logistikbude sichert 5 Millionen Euro für globale Expansion und KI-gestützte Logistiklösungen
Veronique HänelLogistikbude sichert 5 Millionen Euro für globale Expansion und KI-gestützte Logistiklösungen
Logistikbude sichert über 5 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde
Das Logistik-Software-Start-up Logistikbude hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde mehr als 5 Millionen Euro eingesammelt. Das 2021 gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf digitale Lösungen für das Management von Ladungsträgern wie Paletten und Containern. Seine Plattform verfolgt mittlerweile monatlich über 50 Millionen Einheiten für Großkunden, darunter die Nagel-Group und Dachser.
Ursprünglich als Forschungsprojekt am Fraunhofer-Institut gestartet, wurde das Unternehmen von Dr. Philipp Hünig, Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller auf den Markt gebracht. 2023 sammelte es in einer Seed-Runde über 2 Millionen Euro ein und wuchs von vier auf 25 Mitarbeiter an.
Die aktuelle Series-A-Runde wurde von Capnamic Ventures angeführt, während Moguntia Capital als neuer Investor einstieg. Auch bestehende Geldgeber stockten ihre Beteiligungen auf. Die Mittel sollen die weitere Automatisierung im Ladungsträger-Management vorantreiben und die internationale Expansion beschleunigen.
Die Plattform kombiniert Daten aus bestehenden Systemen, einer maßgeschneiderten App, Sensortechnik und KI-gestützter Dokumentenverarbeitung. Ziel ist es, das Ladungsträger-Management zu einem eigenständigen Prozess innerhalb der IT-Infrastrukturen von Industrie-, Einzelhandels- und Logistikunternehmen zu machen.
Obwohl keine genauen globalen Zahlen für Unternehmen mit ähnlichen digitalen Lösungen vorliegen, zählen zu den Mitbewerbern Firmen wie COSYS, Jettainer und container-verwaltung.de. Diese Anbieter bedienen die Logistik-, Lieferketten- und Luftfrachtbranche und verwalten alles – von Paletten bis zu Frachtcontainern.
Mit dem frischen Kapital plant Logistikbude, über den deutschsprachigen Raum hinauszuwachsen und das digitale Ladungsträger-Management weltweit zu standardisieren. Die Technologie des Unternehmens verarbeitet bereits monatlich Millionen von Einheiten – weitere Automatisierung und globales Wachstum stehen bevor.






