Rosa von Praunheims Vermächtnis: Ein Leben für die queere Sichtbarkeit in Deutschland
Hiltrud BolnbachKroymann dankt von Praunheim: "Du hast Großes erreicht" - Rosa von Praunheims Vermächtnis: Ein Leben für die queere Sichtbarkeit in Deutschland
Rosa von Praunheim ist tot – Maren Kroymann würdigt den Filmikone: „Sie haben Großartiges geleistet“
Rosa von Praunheim, Pionier der Schwulenbewegung, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Regisseur und Aktivist starb am Mittwoch, dem 18. November 2025. Sein mutiges Werk und sein kompromissloses Engagement hinterlassen tiefe Spuren in der queeren Kultur und der öffentlichen Debatte.
Rosa von Praunheim galt als eine der prägendsten Figuren der LGBTQ+-Bewegung in Deutschland – als Filmemacher, Aktivist und unermüdlicher Kämpfer für Sichtbarkeit. Sein provokanter Stil beschränkte sich nicht auf das Kino: Mit gewagten Modestatements und konfrontativen Auftritten in Talkshows polarisierte er. Berühmt-berüchtigt wurde er 1991, als er mehrere deutsche Prominente öffentlich outete – ein Schritt, der damals für Aufruhr sorgte, aber auch die Diskussion über Verheimlichung und Akzeptanz vorantrieb.
Sein Tod markiert das Ende einer Ära für die queere Bewegung in Deutschland. Von Praunheims Filme, seine öffentlichen Interventionen und sein unermüdliches Eintreten für Sichtbarkeit haben Generationen geprägt. Sein Vermächtnis als Künstler und Aktivist wird in der queeren Kultur und darüber hinaus weiterwirken.
