Rekordnachfrage bei Solarausschreibung: 281 Megawatt neue Leistung gefördert
Hans-Günther KlappRekordnachfrage bei Solarausschreibung: 281 Megawatt neue Leistung gefördert
Die Bundesnetzagentur hat Verträge für 121 solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 281 Megawatt vergeben. Die jüngste Ausschreibungsrunde, die am 1. Oktober endete, stieß auf größeres Interesse als die vorherige im Juni. Diesmal erhielten alle gültigen Gebote eine Förderung.
Im Fokus der Ausschreibung standen Dach- und Lärmschutzwall-Solaranlagen mit Projektgrößen zwischen 1 und 20 Megawatt. Die Gebote lagen zwischen 8,28 und 10,4 Cent pro Kilowattstunde, der gewichtete Durchschnittspreis betrug 9,66 Cent.
Nordrhein-Westfalen sicherte sich die meisten Zuschläge und gewann 29 Projekte mit einer Gesamtleistung von 57 Megawatt. Bayern erhielt zwar weniger Projekte (19), erreichte aber mit 59 Megawatt den größten Kapazitätsanteil. Kleinere solaranlagen bis 100 Kilowatt erhalten weiterhin feste Einspeisevergütungen. Die Volleinspeisevergütung liegt zwischen 6,32 und 12,47 Cent pro Kilowattstunde, während die Überschusseinspeisevergütung niedriger ausfällt – zwischen 6,32 und 7,86 Cent.
Die Oktober-Ausschreibung war die dritte und letzte Runde für Dach- und Lärmschutzwall-Solarprojekte in diesem Jahr. Alle erfolgreichen Projekte erhalten nun eine garantierte Förderung. Die Ergebnisse zeigen ein wachsendes Interesse an mittelgroßen solaranlagen in ganz Deutschland.
