"Postkarten für den Iran": Wie 22 Fotograf:innen mit Kunst helfen
Dimitri Eigenwillig"Postkarten für den Iran": Wie 22 Fotograf:innen mit Kunst helfen
Eine Gruppe von 22 Fotograf:innen hat die Initiative "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen – ein Projekt, das durch den Verkauf von Kunstwerken die Menschen im Land unterstützt. Jeder Postkartensatz kostet 22 Euro, der gesamte Erlös kommt direkt Bedürftigen zugute. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg startete die Aktion, nachdem ihm die Bedeutung von Sichtbarkeit und Hilfe für die Iraner:innen bewusst wurde.
Rothenberg schloss sich mit 21 Kolleg:innen zusammen, um die Initiative umzusetzen. Ihr Ziel: Aufklärung fördern und gleichzeitig finanzielle Unterstützung leisten. Das erste Etappenziel liegt bei mindestens 200 verkauften Postkartensätzen.
Das Projekt stößt bereits auf positive Resonanz, etwa von der Mitwirkenden Chiara Baluch, die darin eine sinnvolle Möglichkeit sieht, zu helfen. Selbst kleine Beiträge könnten ihrer Meinung nach einen echten Unterschied machen. Rothenberg arbeitet zudem mit Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder bei den richtigen Empfänger:innen ankommen.
Über die Spendenaktion hinaus hoffen die Fotograf:innen, mehr Solidarität zu wecken. Ihre Arbeit soll Gespräche anregen und die Verbindungen zwischen Menschen innerhalb und außerhalb des Irans stärken.
Die Initiative bietet Käufer:innen eine unkomplizierte Möglichkeit, sich zu engagieren und dabei originale Fotokunst zu erwerben. Mit jedem für 22 Euro verkauften Satz rückt das Team seinem Ziel von 200 Einheiten näher. Sämtliche Einnahmen fließen über vertrauenswürdige Kanäle direkt in die Unterstützung der iranischen Bevölkerung.






