Deutschland vergibt Milliarden-Drohnenauftrag an drei Rüstungsfirmen für NATO-Einsatz
Dimitri EigenwilligDeutschland vergibt Milliarden-Drohnenauftrag an drei Rüstungsfirmen für NATO-Einsatz
Deutschland wird einen großen Drohnenauftrag im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro an drei Unternehmen vergeben: Helsing, Stark und Rheinmetall. Der Deal markiert den bisher größten Erfolg für die beiden jungen Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark und soll die Innovation im Bereich Militärtechnologie vorantreiben.
Der Vertrag sieht die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen für eine neue deutsche Brigade vor, die in Litauen stationiert wird. Diese Einheit soll die Ostflanke der NATO als Reaktion auf russische Bedrohungen stärken. Jedes der drei Unternehmen wird unterschiedliche Drohnenmodelle beisteuern: Helsings HX-2, Starks Virtus und Rheinmetalls FV-014 Raider.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall, bekannt für Panzer und Artillerie, wird im Rahmen der Vereinbarung auch bewaffnete Drohnen liefern. Helsing, mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, gilt als wertvollstes Rüstungs-Start-up Europas. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet, hat bereits prominente Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital gewonnen.
Durch die Aufteilung des Auftrags auf drei Firmen hofft Deutschland, den Wettbewerb und den technologischen Fortschritt in der heimischen Rüstungsindustrie zu fördern. Der Deal wird die Drohnenkapazitäten Deutschlands entlang der östlichen NATO-Grenze deutlich ausbauen. Die Drohnen sollen die Aufklärung und Einsatzbereitschaft in der Region verbessern. Für Helsing und Stark stellt der Vertrag einen wichtigen Meilenstein in ihrem rasanten Wachstum dar.






