Polizei warnt vor tödlichen Gefahren an Bahnübergängen im Rhein-Sieg-Kreis
Hans-Günther KlappPolizei warnt vor tödlichen Gefahren an Bahnübergängen im Rhein-Sieg-Kreis
Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, findet eine Presseveranstaltung in Siegburg statt, die sich mit Sicherheitsbedenken an Bahnübergängen befasst. Organisiert wird die Veranstaltung von der Polizei Rhein-Sieg-Kreis, die damit auf die Risiken aufmerksam machen will – insbesondere nach einer Reihe tragischer Vorfälle im vergangenen Jahr. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr am Bahnübergang Bröltalstraße 14 in Hennef.
Im Jahr 2025 ereigneten sich im Rhein-Sieg-Kreis vier tödliche Unfälle an Bahnübergängen. Die Opfer waren zwischen 49 und 73 Jahre alt. Diese Vorfälle haben die Behörden zum Handeln veranlasst.
Die Verkehrsabteilung der Polizei Rhein-Sieg-Kreis hat eine neue interne Kommunikations- und Präventionsstrategie entwickelt. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren an Bahnübergängen zu schärfen. Sebastian Schuster, Landrat und Leiter der Polizeibehörde, wird bei der Veranstaltung sprechen und die Bedeutung von Vorsicht betonen. Im Rahmen der Kampagne wird zudem eine Schablonen-Botschaft auf dem Gehweg am Bahnübergang angebracht. Mit der Aufschrift „STOPP, LEBE!“, die in Sprühkreide aufgetragen wird, soll die Sicherheitswarnung verstärkt werden.
Die Veranstaltung dient als öffentliche Mahnung zu den Risiken an Bahnübergängen. Die Behörden hoffen, dass die Kampagne die Zahl der Unfälle verringert und zu sichererem Verhalten anregt. Die Schablone und die Reden sind Teil der laufenden Bemühungen, die Sicherheit in der Region nachhaltig zu verbessern.
