Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Maßnahmen
Dimitri EigenwilligPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Maßnahmen
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Bei einer frühmorgendlichen Kontrollaktion hat die Dortmunder Polizei an fünf weiterführenden Schulen die unsachgemäße Nutzung von E-Scootern und E-Bikes durch Schülerinnen und Schüler überprüft. Gleichzeitig wurden im gesamten Stadtgebiet Verstöße gegen die Verkehrsregeln dokumentiert.
Zwischen 7 und 9 Uhr besuchten die Beamten die Schulen, um die Einhaltung der Verkehrsbestimmungen durchzusetzen. Dabei beschlagnahmten sie fünf E-Scooter, die von Kindern unter 14 Jahren genutzt wurden. In einem Fall fuhr ein 12-jähriger Junge ein nicht zugelassenes E-Bike mit Gasgriff – auch dieses Fahrzeug wurde sichergestellt.
An vier Schulen gab es wegen wiederholter Verstöße ordnungsrechtliche Maßnahmen, während eine weitere Schule präventiv auf Aufklärung setzte, um die Schüler zu sensibilisieren. Das häufigste Problem an den Schulen war das Fahren mit E-Scootern auf verbotenen Flächen wie Gehwegen, wodurch Fußgänger gefährdet wurden.
Stadtweit registrierten die Beamten 36 Fälle, in denen E-Scooter auf nicht erlaubten Flächen unterwegs waren. Sechs Strafanzeigen wurden wegen fehlender Pflichtversicherung erstattet. Gegen sechs Erziehungsberechtigte oder Eltern wurde Anzeige erstattet, weil sie Minderjährige fahren ließen oder sogar dazu anwiesen.
Ein 31-jähriger Mann aus Soest wurde angehalten, nachdem er unter Drogeneinfluss mit seinem E-Scooter in falscher Fahrtrichtung unterwegs war. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen.
E-Scooter dürfen nur auf Radwegen oder – falls diese fehlen – auf der Straße genutzt werden. Die Kontrollen zeigten, dass insbesondere junge Fahrer weiterhin ein erhöhtes Risiko darstellen. Die Behörden betonen erneut die Bedeutung der Einhaltung von Verkehrs- und Versicherungsvorschriften.






