Papst Leo begeistert mit Witz und Charme bei öffentlichen Auftritten
Veronique HänelPapst Leo begeistert mit Witz und Charme bei öffentlichen Auftritten
Papst Leo hat einmal mehr seine spielerische Ader bewiesen – mit einer Reihe humorvoller Bemerkungen, die sein Publikum bei Ansprachen, Begegnungen und öffentlichen Veranstaltungen zum Schmunzeln brachten.
Bei einer Generalaudienz rief ein Zuschauer „Es lebe die Chicago Cubs!“, woraufhin der Papst spontan konterte: „Die haben verloren!“ Auch in Madrid ließ er seinen Sportgeist aufblitzen und erklärte scherzhaft: „Heute hat die Kirche in Madrid ein unglaubliches Tor geschossen, das in die Geschichte eingehen wird!“
Beim Essen mit spanischen Bischöfen machte er Witze über ein KI-System, das seinen Vorgänger imitierte – es habe geantwortet: „Papst Franziskus würde sagen…“ Auf die Frage nach einem Wohltätigkeitsspiel konterte er mit Blick auf Tennisstar Jannik Sinner: „Sinner können wir nicht einladen.“ Als er Sinner später persönlich traf, bemerkte er lachend, seine weiße Soutane wäre für Wimbledon wie gemacht.
Selbst in Predigten blieb sein Witz nicht aus. Einmal eröffnete er sie mit den Worten: „Bittet um die Gabe des Heiligen Geistes!“ – gerichtet an alle, die mit dem Italienischen kämpften. Einen Journalisten im Ruhestand neckte er: „Sie haben diese Gabe erhalten; einige von uns müssen weiterarbeiten.“ Und als der Applaus länger dauerte als seine Rede, scherzte er: „Wenn der Beifall länger ist als die Ansprache, muss ich beim nächsten Mal wohl länger reden!“
Diese Momente zeigen, wie Papst Leo mit Humor Brücken zu den Menschen schlägt. Seine oft spontanen Bemerkungen hinterlassen bei denen, die sie hören, bleibende Eindrücke.






