„Panikherz“ am Thalia Theater: Letzter Vorhang für eine Kult-Inszenierung nach sieben Jahren
Dimitri EigenwilligLetzte Vorstellung von Stuckrad-Barres 'Panikherz' an der Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Letzter Vorhang für eine Kult-Inszenierung nach sieben Jahren
Die Bühnenadaption von Panikherz, basierend auf Benjamin von Stuckrad-Barres autobiografischem Roman, beendet ihre lange Spielzeit am Hamburger Thalia Theater. Unter der Regie von Christopher Rüping hat die Inszenierung seit ihrer Premiere 2018 über 30.000 Zuschauer angezogen. Am Montag, dem 29. Dezember 2025, fällt der letzte Vorhang.
Das Stück erkundet die reale Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre und der Rocklegende Udo Lindenberg. Lindenberg, bekannt für seine extravagante Persönlichkeit, gab bei der Premiere sogar einen seltenen Auftritt auf der Bühne – meist schweigend, während er das Geschehen verfolgte.
Mehrere Schauspieler teilen sich die Rolle des „Stuckiman“, Lindenbergs Spitzname für den Schriftsteller. Dieser ungewöhnliche Ansatz verleiht der Darstellung von von Stuckrad-Barres turbulentem Leben zusätzliche Tiefe. Im Laufe der Jahre hat sich die Produktion zu einem „wahren Publikumsliebling“ entwickelt und verbindet Musik, Memoiren und Drama.
Christopher Rüping hat mit seiner Regie die Aufführung stets frisch gehalten und rohe Emotionen mit theatralischem Esprit verbunden. Die letzte Vorstellung markiert das Ende einer siebenjährigen Spielzeit, die Hamburgs Kulturszene geprägt hat.
Nach der Abschlussvorstellung am 29. Dezember endet die erfolgreiche Laufzeit der Inszenierung. Die Adaption hinterlässt ein Erbe aus ausverkauften Vorstellungen und kritischem Beifall. Fans von von Stuckrad-Barres Werk und Lindenbergs Musik haben sie zu einer der nachhaltigsten Produktionen des Thalia Theaters gemacht.
