NRW will Ärztemangel mit neuen Fördergeldern für MVZ bekämpfen
Hans-Günther KlappNRW will Ärztemangel mit neuen Fördergeldern für MVZ bekämpfen
NRW fördert medizinische Versorgungszentren in unterversorgten Regionen
Teaser: Das Gesundheitsministerium prüft die Förderung von medizinischen Versorgungszentren, um den Mangel an Hausärzten zu lindern.
5. Dezember 2025, 17:03 Uhr
Nordrhein-Westfalen (NRW) bereitet ein Förderprogramm vor, um dem wachsenden Mangel an Allgemein- und Fachärzten entgegenzuwirken. Der Plan sieht vor, medizinische Versorgungszentren (MVZ) gezielt zu unterstützen – insbesondere in ländlichen Gebieten mit unzureichender ärztlicher Versorgung. Eine endgültige Entscheidung über das Programm wird vor Weihnachten 2025 erwartet.
Das NRW-Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Richtlinien, um die Gründung von MVZ zu fördern. Diese Zentren sollen Personalengpässe ausgleichen, indem sie flexible Arbeitsbedingungen bieten, die besonders für jüngere Ärztinnen und Ärzte attraktiv sind. Viele Mediziner bevorzugen heute angestellte Positionen und Teilzeitmodelle, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.
Die Förderinitiative richtet sich sowohl an öffentliche als auch an private MVZ, um deren Angebote auszubauen. Durch flexiblere Arbeitsmöglichkeiten will das Land Ärzte für unterversorgte Regionen gewinnen. Ein konkreter Plan soll noch vor Weihnachten 2025 vorgestellt werden.
