NRW startet 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Dimitri EigenwilligNRW startet 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Nordrhein-Westfalen (NRW) baut sein Expressbus-Netz aus: 20 neue Linien starten nächstes Jahr
Mit dem Projekt sollen die Verkehrsanbindungen für ländliche Gemeinden verbessert werden – rund 600.000 Einwohner sollen davon profitieren. Die Landesregierung hat 140 Millionen Euro bereitgestellt, um den Betrieb bis 2032 zu sichern.
Die Erweiterung ist Teil des Verkehrsabkommens der schwarz-grünen Koalition. Aktuell verkehren in NRW 37 Expressbuslinien, doch die neuen Strecken werden vor allem ländliche Regionen an Regionalzüge und S-Bahn-Linien anbinden. Künftig sollen alle Linien unter einer einheitlichen Marke fahren, um sie besser erkennbar zu machen.
Die neuen Busse werden mindestens stündlich verkehren, in Stoßzeiten sogar häufiger. Die Betriebszeiten liegen montags bis freitags zwischen 6:00 und 20:00 Uhr, wobei einige Strecken früher beginnen oder später enden könnten. Die Fahrzeiten variieren je nach Region, darunter die Gebiete des VRR, von go.Rheinland und des NWL.
Durch die Landesförderung ist die langfristige Zukunft des Netzes gesichert. Vertreter der Regierung betonen, wie wichtig zuverlässige Verbindungen für Pendler und Menschen ohne eigenes Auto sind.
Die 20 neuen Linien nehmen im kommenden Jahr den Betrieb auf und bieten schnellere und häufigere Fahrtmöglichkeiten. Bewohnern ländlicher Gebiete eröffnen sich damit bessere Anbindungen an Züge und städtische Zentren, was ihre Isolation verringert. Die Investition von 140 Millionen Euro sichert den erweiterten Betrieb mindestens bis 2032.






