13 April 2026, 08:30

NRW setzt auf 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2026

Ladestation für Elektrofahrzeuge auf einem Parkplatz mit umgebenen Infrastruktur, Grünflächen und einer Brücke im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

NRW setzt auf 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2026

Nordrhein-Westfalen baut Ladeinfrastruktur für Elektroautos massiv aus

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will das Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge deutlich erweitern. Die landeseigene Bau- und Liegenschaftsgesellschaft BLB NRW plant, in den nächsten zwei Jahren bis zu 2.000 neue Ladesäulen zu errichten. Diese sollen an verschiedenen öffentlichen Gebäuden verteilt werden und so Autofahrerinnen und Autofahrern den Umstieg auf Elektroautos erleichtern.

Das Vorhaben ist Teil einer Kooperation zwischen der BLB NRW und der Techem Energy Services GmbH. Beide Partner haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die neuen Ladestationen aufzubauen und zu betreiben. Geplant sind Standorte unter anderem an Polizeidienststellen, Behörden, Gerichten, Justizvollzugsanstalten, Finanzämtern und Hochschulen.

Das erweiterte Ladenetz soll vorrangig die Elektrofahrzeuge des Landesfuhrparks versorgen. An vielen Standorten werden die Stationen jedoch auch für Beschäftigte und die Öffentlichkeit zugänglich sein – je nach örtlichen Gegebenheiten. Die Maßnahme ist ein zentraler Baustein der Klimaschutzziele des Landes, die unter anderem vorsehen, die Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral zu gestalten.

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Durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur soll die Nutzung klimafreundlicher Elektrofahrzeuge gefördert werden. Die größere Verfügbarkeit von Ladestationen dürften mehr Autofahrer dazu bewegen, auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen.

Die Installation von 2.000 neuen Ladesäulen stärkt die Ladeinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen erheblich. Das Projekt unterstützt nicht nur den Betriebsablauf der Behörden, sondern verbessert auch den öffentlichen Zugang zu Ladestationen für Elektroautos. Gleichzeitig markiert es einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Ende des Jahrzehnts.

Quelle