18 June 2026, 12:30

NRW plant strikte Handyregeln: Feller will Grundschulen zur Smartphone-freien Zone machen

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRW plant strikte Handyregeln: Feller will Grundschulen zur Smartphone-freien Zone machen

NRWs Bildungsministerin Dorothee Feller fordert strengere Regeln für die Nutzung von Handys in Schulen. Ihres Erachtens sollten Grundschulen die Geräte während der gesamten Unterrichtszeit komplett verbieten. Mit ihrem Vorstoß will sie Bedenken hinsichtlich der Kindersicherheit und des digitalen Wohlbefindens Rechnung tragen.

Feller plädiert dafür, dass Mobiltelefone an Grundschulen generell keinen Platz haben. Für weiterführende Schulen schlägt sie stattdessen differenzierte Regelungen vor – anstelle eines pauschalen Verbots. Lehrkräfte sollen demnach selbst entscheiden, wann und wie die Geräte im Unterricht eingesetzt werden.

Die Ministerin verwies zudem auf die weiterreichenden Auswirkungen der Digitalisierung auf junge Menschen. Sie betonte, dass Schülerinnen und Schüler an Gesamtschulen von ihren wöchentlich etwa 110 Wachstunden rund 28 Stunden in der Schule verbringen. Exzessive Handynutzung, Online-Grooming und soziale Medien sieht sie als gesamtgesellschaftliche Herausforderungen – und nicht allein als schulisches Problem.

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Feller unterstrich die Bedeutung von Medienkompetenz, um Kinder vor Risiken wie Online-Grooming zu schützen. Sie besteht darauf, dass die Nutzung von Handys im Unterricht zweckgebunden und unter Aufsicht des Personals erfolgen muss. Die Pläne sehen vor, dass Grundschulen ein vollständiges Handyverbot durchsetzen, während weiterführende Schulen flexible, von Lehrkräften gesteuerte Konzepte umsetzen sollen. Fellers Fokus bleibt darauf gerichtet, Technologie mit Kinderschutz und Bildung in Einklang zu bringen.

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