02 April 2026, 18:32

NRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis 2032

Ein Bahnsteig mit einem Schild, auf dem "S-Bahn Stuttgart" steht und einem Logo an der Wand, Deckenleuchten und ein paar Objekte auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis 2032

Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt 305 Millionen Euro für den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Die Bundesregierung steuert weitere 531 Millionen Euro bei, sodass das Gesamtbudget des Projekts bei 836 Millionen Euro liegt. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, doch Verzögerungen könnten den geplanten Fertigstellungstermin für das zweite Gleis im Jahr 2032 gefährden.

Beim Ausbau der S11 handelt es sich um ein umfassendes Modernisierungsvorhaben entlang der Strecke. Zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach entsteht ein zweites Gleis, während der Bahnhof Bergisch Gladbach von zwei auf vier Bahnsteige erweitert wird. Zudem wird ein neuer Haltepunkt, Köln-Kalk West, gebaut. Alle Stationen von Köln-Holweide bis Bergisch Gladbach werden barrierefrei ausgebaut – mit Aufzügen und verbesserten Einrichtungen.

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Am Kölner Hauptbahnhof sowie am Bahnhof Köln Messe/Deutz entstehen im Rahmen des größeren S-Bahn-Ausbaus zusätzliche Mittelbahnsteige. Nach Abschluss der Arbeiten wird die S11 im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in den Stoßzeiten fast alle fünf Minuten.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bestätigte, dass alle Baugenehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen sollten. Die DB InfraGO kann nun mit der Ausschreibung von Aufträgen und der Anmeldung von Streckensperrungen beginnen. Die erste größere Vollsperrung für Bauarbeiten ist direkt nach Ostern 2026 geplant. Allerdings könnten Terminkollisionen mit anderen Projekten den Zieltermin für die Fertigstellung des zweiten Gleises Anfang 2032 verzögern.

Ziel des S11-Ausbaus ist es, die Kapazitäten und die Barrierefreiheit auf der Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach deutlich zu verbessern. Mit gesicherten Bundes- und Landesmitteln sollen die Bauarbeiten nach Erteilung der Genehmigungen zügig vorankommen. Der Erfolg des Projekts hängt jedoch davon ab, ob die Zeitpläne eingehalten werden können und weitere Verzögerungen vermieden werden.

Quelle