NRW investiert 14,3 Millionen Euro gegen Kinderarmut und für faire Chancen
Veronique HänelNRW investiert 14,3 Millionen Euro gegen Kinderarmut und für faire Chancen
NRWs Programm "kinderstark – NRW schafft Chancen" sichert 14,3 Millionen Euro für 2025
Das Programm "kinderstark – NRW schafft Chancen" in Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2025 Fördermittel in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro eingeworben. Die Initiative setzt sich dafür ein, die langfristigen Folgen von Kinderarmut durch lokale Netzwerke und maßgeschneiderte Unterstützung zu verringern. Ende Oktober trafen sich Fachleute im Essener UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein, um zu erörtern, wie Kommunen ihre Präventionsstrategien verbessern können.
Die vom Lenkungsgremium von kinderstark organisierte Veranstaltung stand im Zeichen wirkungsorientierter Präventionsarbeit. Sie knüpfte an die Integrierte Kommunale Präventionsstrategie Essens an, die darauf abzielt, Kindern in wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen gerechtere Chancen zu eröffnen.
Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung aktiver Teilhabe und gleicher Zugangsmöglichkeiten in der Präventionsarbeit. Seine Aussagen deckten sich mit dem Ziel des Programms, gemeindebasierte Lösungen zu stärken.
Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, unterstrich, wie wichtig es ist, die Wirkung von Präventionsmaßnahmen bei deren Planung zu messen. Stefan Schmidt von schmidt evaluation hielt einen Hauptvortrag darüber, wie Governance-Strukturen zu einer effektiveren Prävention beitragen können. Gerda Holz präsentierte zudem Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und den praktischen Herausforderungen, vor denen Kommunen bei der Bekämpfung des Problems stehen.
Die Diskussionen auf der Zeche Zollverein zeigten Wege auf, wie die Präventionsarbeit in Nordrhein-Westfalen weiter verfeinert werden kann. Mit den gesicherten 14,3 Millionen Euro wird das kinderstark-Programm auch künftig lokale Netzwerke unterstützen, die Kindern in Armut helfen. Die vorgestellten Erkenntnisse und Strategien sollen die künftige kommunale Präventionsarbeit prägen.






