Neue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria Schafhalter in NRW in Aufruhr versetzt
Hiltrud BolnbachNeue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria Schafhalter in NRW in Aufruhr versetzt
Erleichterte Wolfsbejagung: Was Umweltschützer und Schafhalter dazu sagen
Teaser: Bundesregierung lockert Wolfsabschuss: Neue Regeln wegen Gloria und Co. – wie NRW-Schäfer und Naturschützer reagieren.
Artikeltext: Die Bundesregierung hat den Wolf unter das Jagdrecht eingestuft und damit die Bejagung von Tieren erleichtert, die Nutztiere bedrohen. Der Beschluss folgt auf wiederholte Angriffe durch Wölfe, darunter ein jüngster Vorfall in Nordrhein-Westfalen, bei dem ein Züchter mehrere Schafe an einen einzelnen Wolf namens Gloria verlor.
Im August 2024 erlitt Erich Specht, ein Schafhalter aus Hünxe, zwei getrennte Angriffe durch Gloria. Beim ersten wurden ein trächtiges Schaf und sein Lamm getötet, beim zweiten ein weiteres Schaf schwer verletzt – sein Bauch aufgerissen, die Kehle jedoch unversehrt. Solche Vorfälle trieben die Regierung dazu, strengere Kontrollmaßnahmen voranzutreiben.
Das aktualisierte Jagdrecht ermöglicht nun schnellere Eingriffe gegen Wölfe, die Nutztiere reißen. Finanzielle Hilfen für präventive Schutzmaßnahmen bleiben bestehen, sodass Landwirte weiterhin Mittel erhalten, um ihre Tiere zu schützen. Die langfristigen Auswirkungen auf Wolfspopulationen und die Sicherheit von Nutztieren hängen davon ab, wie die neuen Regeln in der Praxis umgesetzt werden.
