Neue Eskapaden: Warum Stefan Raab und Sonja Zietlow wieder im Clinch liegen
Hiltrud BolnbachTV-Fehde mit Geschichte - Neue Eskapaden: Warum Stefan Raab und Sonja Zietlow wieder im Clinch liegen
Der langjährige Streit zwischen den TV-Persönlichkeiten Sonja Zietlow und Stefan Raab ist erneut aufgeflammt. Diesmal ist auch das Produktionsteam von 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' in die Auseinandersetzung verwickelt, das Raabs jüngste Aktionen offen kritisiert. Seine Rückkehr zu RTL und seine wiederholten Spitzen gegen die Show sorgen hinter den Kulissen für Frust.
Zietlow, 57, moderiert 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' seit 2004 – eine Sendung, die Raab einst als 'Drecksfernsehen' abtat. Ihre Rivalität reicht bis in die späten 1990er-Jahre zurück, als Raab sie in seiner damaligen Show 'TV total' regelmäßig aufs Korn nahm. In einer Folge nutzte er einen Ausschnitt, in dem sie 'Ochsenpimmel' sagte, um sie lächerlich zu machen. Kürzlich bezeichnete er sie als 'Botox-Königin' und stempelte die Show als 'die letzte Station für Promis, die zu blöd zum Tanzen sind'.
Das 'Ich bin ein Star'-Team kontert nun. Autor Micky Beisenherz kritisierte öffentlich RTLs Entscheidung, Raab unter Vertrag zu nehmen, während Co-Moderator Jan Köppen und Zietlow selbst auf seine Äußerungen reagierten. Die Spannungen verschärfen sich zusätzlich dadurch, dass Zietlows Ehemann, Jens Oliver Haas, ebenfalls zum Autorenstab der Show gehört.
Raabs Comeback bei RTL 2024 mit 'Du gewinnst hier nicht die Million' war nur von kurzer Dauer – die Show wurde wegen schlechter Quoten abgesetzt. Nun kommentiert er dreimal pro Woche live 'Ich bin ein Star' in der Sendung 'Die halbe Stunde nach der Stunde danach' und hält den Streit damit in den Fokus.
Der Konflikt zwischen Raab und dem 'Ich bin ein Star'-Team zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Seine anhaltenden Sticheleien gegen die Show und ihre Moderatorin stoßen bei Kollegen auf öffentlichen Widerspruch. Gleichzeitig kämpfen seine eigenen RTL-Projekte mit mäßigem Erfolg, sodass seine Rolle als Kommentator zum neuesten Zankapfel in der Auseinandersetzung wird.
