24 January 2026, 04:58

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert nachhaltiges Bauen bis 2025

Eine Baustelle mit einem großen Haufen Erde im Vordergrund, umgeben von Bäumen, Pfählen, Lampen, Geländern und einer Brücke, mit Türmen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund und Erde und Rohren unten.

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert nachhaltiges Bauen bis 2025

Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG baut in Herzebrock-Clarholz eine neue Bodenaufbereitungsanlage, die das Recyclinggeschäft des Unternehmens erweitern und voraussichtlich im Dezember 2025 in Betrieb gehen soll. Geschäftsführer Benjamin Kerkemeier betont die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltigere Bauwirtschaft.

Die von der Binder+Co Gruppe geplante und Errichtung der Bodenaufbereitungsanlage wird mineralische Böden bis zur Schadstoffklasse BM-F3 aufbereiten – dem höchsten in Deutschland wiederverwendbaren Standard. Die Rohmaterialien stammen aus Abbruch-, Aushub-, Tiefbau- und Straßeninstandhaltungsprojekten.

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern umfasst die Bodenaufbereitungsanlage zusätzlich 4.000 Quadratmeter überdachte und freiliegende Lagerkapazitäten. Ihr Wassersystem reinigt und führt 500 Kubikmeter im Kreislauf, um Abfall zu minimieren. Nach der Inbetriebnahme wird die Bodenaufbereitungsanlage sechs verschiedene Materialien produzieren: zwei Sandsorten und vier Gesteinskörnungen in unterschiedlichen Fraktionen. Diese finden Wiederverwendung im Hoch- und Erdbau. Das Vorhaben durchlief ein abgestimmtes Genehmigungsverfahren mit den Behörden des Kreises Gütersloh.

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Als Tochterunternehmen der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH betreibt das Unternehmen bereits drei Recyclingstandorte. Mit der neuen Bodenaufbereitungsanlage unterstreicht es sein Engagement für nachhaltige Technologien in der Abfallwirtschaft.

Die Bodenaufbereitungsanlage nimmt voraussichtlich Ende 2025 den Betrieb auf. Sie wird stark belastete Böden aufbereiten und gleichzeitig wertvolle Baustoffe zurückgewinnen. Durch Wasserkreislauf und die Herstellung mehrerer Endprodukte soll der ökologische Fußabdruck in der Region verringert werden.