Münster setzt auf faire Fußballbälle für alle städtischen Schulen
Dimitri EigenwilligMünster setzt auf faire Fußballbälle für alle städtischen Schulen
Münster hat seinen Status als Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre verlängert. Kürzlich setzte die Stadt ein neues Zeichen, indem sie 600 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierte Fußballbälle für ihre städtischen Schulen erwarb. Mit dieser Maßnahme soll der faire Handel im lokalen Bildungsbereich gestärkt werden.
Die Initiative ging von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster aus, einer lokalen Arbeitsgruppe, die 2010 gegründet wurde. Sie schlug den Kauf vor, um das Engagement Münsters für fairen Handel zu vertiefen. Die mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichneten Bälle werden nachhaltig produziert und kommen nun im Sportunterricht an Schulen in der gesamten Stadt zum Einsatz.
Das Amt für Internationale Angelegenheiten der Stadt übernahm die Bewerbung um den Titel Fairtrade-Stadt. Münster erfüllte alle Kriterien der Kampagne und sicherte sich damit erneut die Auszeichnung. Die Steuerungsgruppe organisiert zudem regelmäßig Aktionen, um das Bewusstsein für fairen Handel in der Region zu fördern.
Für weitere Informationen steht Nina Dohr als Ansprechpartnerin für das Fairtrade-Netzwerk von Schulen und Kitas zur Verfügung. Fragen zu den übergeordneten Fairtrade-Aktivitäten Münsters beantwortet Hayrie Salish vom Amt für Internationale Angelegenheiten.
Die 600 Fußballbälle sind bereits im Einsatz und kommen bei Schulsportveranstaltungen gut an. Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt unterstreicht Münsters kontinuierliches Engagement für ethischen Handel. Die Steuerungsgruppe setzt weiterhin Projekte um, die den fairen Handel in der Gemeinschaft ausbauen.
