25 January 2026, 18:54

Münster ehrt Widerstandskämpfer und Holocaust-Überlebende in bewegender Gedenkfeier

Eine Gravur einer Gruppe von Menschen, die vor einer Menge stehen, einige halten Gegenstände, mit Text unten, der "Die Zeremonien am Grab, wie sie bei der Beerdigung eines römisch-katholischen Gläubigen durchgeführt werden" lautet.

Münster ehrt Widerstandskämpfer und Holocaust-Überlebende in bewegender Gedenkfeier

Jeden November veranstaltet der Regierungsbezirk Münster eine Gedenkfeier, um jener zu gedenken, die sich gegen Unterdrückung einsetzten, und um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Die diesjährige Gedenkveranstaltung fand im Münsteraner Dom statt, wo die Teilnehmer lokale Überlebende des Holocaust, Widerstandskämpfer und ehemalige Ratskollegen ehrten. Die Feier verband Besinnung, Musik und feierliche Gebete in einer langjährigen Tradition des Erinnerns.

Der Gedenkdienst 2025 ehrte Persönlichkeiten wie Anna Schmidt, Karl Weber und Else Müller – Überlebende des Holocaust und Widerstandskämpfer, die sich der nationalsozialistischen Verfolgung widersetzten. Ihre Geschichten wurden im Rahmen der Zeremonie erzählt und unterstrichen damit das Bekenntnis der Region, ihr Vermächtnis zu bewahren.

Während des ökumenischen Gottesdienstes wurden Gebete für die verstorbenen Mitglieder des Münsteraner Bezirksrats gesprochen. Die Namen derer, die im vergangenen Jahr verstorben waren, wurden verlesen, gefolgt von stillen Momenten der Trauer. Der Chor des Rates begleitete die Feier musikalisch und trug so zur würdevollen Atmosphäre bei.

Andreas Bothe, ein Vertreter des Rates, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Einheit und Zusammenarbeit unter den Mitgliedern. Seine Worte hoben hervor, wie die gemeinsame Arbeit die Tätigkeit des Rates stärkt und das Andenken an diejenigen ehrt, die vor ihnen kamen.

Wie jedes Jahr umfasste die Veranstaltung auch Würdigungen für ehemalige Ratsmitglieder und anerkannte deren Verdienste für die Region. Die Feier schloss mit einem gemeinsamen Moment des Gedenkens, der die bleibende Wirkung ihres Engagements unterstrich.

Der Gedenkdienst bleibt ein zentraler Moment für den Regierungsbezirk Münster, um über seine Geschichte und Werte nachzudenken. Indem sowohl Widerstandskämpfer als auch verstorbene Kollegen geehrt werden, stellt die Zeremonie sicher, dass ihr Wirken Teil des kollektiven Gedächtnisses der Region bleibt. Die nächste Gedenkveranstaltung findet im November 2026 statt und führt diese jährliche Tradition des Erinnerns fort.

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