Motorradfahrer nach rasanter Verfolgungsjagd auf A562 gestoppt und Führerschein verliert
Hans-Günther KlappMotorradfahrer nach rasanter Verfolgungsjagd auf A562 gestoppt und Führerschein verliert
Ein Motorradfahrer wurde von der Polizei gestoppt, nachdem er mit gefährlich hoher Geschwindigkeit unterwegs gesichtet worden war. Der Vorfall ereignete sich auf der Bundesstraße B42 in der Nähe von Bonn. Beamte konnten den Fahrer später auf der Autobahn A562 anhalten.
Der 35-Jährige war zunächst auf der B42 mit überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Anschließend überfuhr er durchgezogene Linien und beschleunigte auf der A562 weit über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hinaus. Die Polizei stoppte ihn schließlich kurz vor der Ausfahrt „Rheinaue“ an der Petra-Kelly-Allee.
Die Behörden zogen ihm den Führerschein ein und untersagten ihm die Weiterfahrt. Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen. Solche Straftaten, auch als „Solo-Rasen“ bekannt, sind in Deutschland seit mehreren Jahren unter Strafe gestellt.
Die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei hat die Ermittlungen inzwischen übernommen. Der Führerschein des Motorradfahrers bleibt vorerst eingezogen. Weitere rechtliche Schritte werden nach Abschluss der laufenden Untersuchungen folgen. Der Fall unterstreicht die konsequente Ahndung von gefährlichem Fahrverhalten auf öffentlichen Straßen.
