Mordgeständnis in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiterin von New Yorker
Hans-Günther KlappMord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mordgeständnis in Krefeld: Mitarbeiter ersticht Filialleiterin von New Yorker
Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, seine 41-jährige Filialleiterin in einem New Yorker Modegeschäft in Krefeld erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich innerhalb der Filiale und endete für das Opfer tödlich. Das Unternehmen zeigte sich tief erschüttert über den gewaltsamen Vorfall.
Der Beschuldigte hatte seit drei Monaten auf Minijob-Basis in dem Laden gearbeitet und verdiente dabei 13,50 Euro pro Stunde. Gegenüber den Ermittlern gab er an, die Filialleiterin 26-mal in ihrem Büro erstochen zu haben, und behauptete, von ihr gemobbt worden zu sein. Die Polizei nahm ihn kurz nach der Tat fest.
Ein gerichtlich bestellter Gutachter kam später zu dem Schluss, dass der Mann an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Die Begutachtung ergab, dass er zum Zeitpunkt der Tat vermutlich nicht schuldfähig war. Daher droht ihm nun eine unbegrenzte Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung im Rahmen von Maßregelvollzugsverfahren.
Das Verfahren wird nach den rechtlichen Bestimmungen für schuldunfähige Straftäter weitergeführt. Der Beschuldigte bleibt damit in psychiatrischem Gewahrsam und wird kein reguläres Strafverfahren durchlaufen. New Yorker hat sich bisher nicht zu möglichen internen Konsequenzen nach dem Vorfall geäußert.
