16 April 2026, 14:36

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden endet mit Licht und Schatten

Ein lebendiger Plakat einer Wisconsin-Karte voller bunter Lebensmittel, beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden endet mit Licht und Schatten

Erstes MERIAN Reisefestival endet mit gemischten Eindrücken

Das erste MERIAN Reisefestival ging am Montag nach drei Tagen im Rhein-Main Congress Center (RMCC) in Wiesbaden zu Ende. Die Veranstaltung versprach eine Mischung aus Inspiration, Informationen und sinnlichen Erlebnissen für Reisebegeisterte. Doch die Stimmung in der Ausstellungshalle blieb eher verhalten – die meisten Aktivitäten konzentrierten sich auf die kulinarischen Stände.

Besucher hatten zunächst Schwierigkeiten, den Festivaleingang zu finden, da Hinweisschilder oder Banner fehlten. Drinnen erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm auf zwei Bühnen. Zu den prominenten Gästen zählten der Literaturkritiker Denis Scheck, die Reiseexperten Aaron und Achill Moser, der Abenteurer Jonas Deichmann sowie die Journalistin Verena Lugert. Ihre Vorträge führten von nahen Zielen wie Wiesbaden-Rheingau bis zu fernen Orten wie Costa Rica, Afrika und Alaska.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Draußen veranstaltete Cewe einen Fotografie-Workshop, bei dem Besucher kostenlos Abzüge ihrer Bilder anfertigen lassen konnten. Ein Höhepunkt des Festivals war eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg – überraschend gesellte sich sogar die Wiesbadener Weinkönigin dazu, was das Publikum belustigte.

Der Eintritt kostete 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket. Einige Gäste äußerten im Nachhinein, die Preise seien im Verhältnis zum gebotenen Erlebnis recht hoch gewesen.

Das Festival verband Reisevorträge mit praktischen Aktivitäten und Unterhaltung. Zwar sollte es ein Fest für die Sinne werden, doch die ruhige Ausstellungshalle und die teuren Tickets hinterließen zwiespältige Eindrücke. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen an der Beschilderung und den Preisen arbeiten.

Quelle