Maskierter Tänzer stört Christmette im Kölner Dom – Polizei greift nicht ein
Hans-Günther KlappMaskierter Tänzer stört Christmette im Kölner Dom – Polizei greift nicht ein
Maskierter Störenfried unterbricht Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom
Während der Christmette am Heiligabend im Kölner Dom sorgte ein maskierter Eindringling für eine kurze Unterbrechung. Tausende Gläubige nahmen an der traditionellen Feier teil, als plötzlich ein Mann in einer goldenen Maske und einem schwarzen Umhang zu tanzen begann. Die Sicherheitskräfte griffen umgehend ein und führten ihn aus dem Gebäude.
Der Vorfall ereignete sich am 24. Dezember während der jährlichen Christvesper. Augenzeugen beschrieben den Mann als in einen schwarzen Umhang gehüllt, mit einer goldenen Maske und pelzigen Ohren – seine Erscheinung erinnerte an eine Figur aus Star Wars. Ohne Vorwarnung begann er vor der Gemeinde zu tanzen und rief dabei: „Fasst mich nicht an! Wohin? Links oder rechts?“
Die Domschweizer, die Sicherheitskräfte des Kölner Doms, geleiteten ihn ruhig hinaus. Trotz der Störung wurde der Gottesdienst ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt. Die Kölner Polizei bestätigte den Vorfall später, teilte jedoch mit, dass keine Strafanzeige erstattet worden sei. Die Identität des Mannes bleibt unbekannt, und es wurden keine rechtlichen Schritte gegen ihn eingeleitet.
Nach der Entfernung des maskierten Störenfrieds verlief die Christmette wie geplant. Die Behörden bestätigten, dass keine Anklage erhoben wurde, und die Sicherheitskräfte des Doms deeskalierten die Situation ohne weitere Konflikte. Der Vorfall sorgte zwar für Aufsehen, beeinträchtigte aber nicht die langjährige Weihnachtsradition in der Stadt Köln.
