Leverkusen siegt gegen Frankfurt – doch Kapitän Andrich bleibt unzufrieden
Hans-Günther Klapp"Noch nicht zufriedenstellend": Andrich selbstkritisch nach Sieg - Leverkusen siegt gegen Frankfurt – doch Kapitän Andrich bleibt unzufrieden
Bayer Leverkusen verlängert Siegesserie mit 3:1 gegen Eintracht Frankfurt. Bayer Leverkusen hat seine Siegesserie mit einem 3:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt fortgesetzt. Es ist bereits der dritte Sieg in Folge für die Werkself, die zuvor unter anderem Werder Bremen besiegt hatte. Trotz des positiven Ergebnisses äußerte Kapitän Robert Andrich jedoch Unzufriedenheit mit der Mannschaftsleistung. Die Leverkusener gingen mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Halbzeit, ließen Frankfurt aber weiterhin im Spiel. Selbst mit einem 20-minütigen Überzahlspiel gelang es dem Team nicht, die Partie vollständig zu dominieren. Andrich räumte später ein, die Mannschaft habe gespielt, "als wären wir in Unterzahl", obwohl sie einen Spieler mehr auf dem Platz hatten. Der Mittelfeldspieler akzeptierte zudem die Schiedsrichterentscheidung, nach einer umstrittenen Szene mit Frankfurts Stürmer Arnaud Kalimuendo keinen Elfmeter zu geben. Trotz der insgesamt unüberzeugenden Leistung betonte Andrich, dass das Ergebnis die positive Dynamik aufrechterhalte. Als nächstes steht für Bayer Leverkusen am Dienstag das DFB-Pokal-Spiel gegen den FC St. Pauli an. Allerdings ist die Teilnahme von Mittelfeldspieler Ibrahim Maza aufgrund einer leichten Knieverletzung noch ungewiss. In der Bundesliga führt derzeit der FC Bayern München mit 50 Punkten aus 19 Spielen die Tabelle an. Leverkusens jüngste Erfolge umfassen unter anderem ein 1:0 gegen Werder Bremen am 24. Januar und den 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am 31. Januar. Der Sieg hält die starke Serie Leverkusens aufrecht, doch Andrichs Kritik zeigt, wo noch Verbesserungspotenzial besteht. Die nächste Herausforderung wartet im DFB-Pokal, wo Mazas Fitness eine Rolle bei der Aufstellung spielen könnte. Nun bereitet sich das Team auf das Mittwochsspiel gegen den FC St. Pauli vor.
