30 June 2026, 02:24

Lebensgefahr auf den Gleisen: 13-Jährige riskiert alles für ein Haargummi

BPOL NRW: 13-Jähriger auf Bahnschienen - Bundespolizei warnt vor Gefahren

Lebensgefahr auf den Gleisen: 13-Jährige riskiert alles für ein Haargummi

Dreizehnjährige betritt Gleise am Hauptbahnhof Hamm – Zug kann gerade noch bremsen

Am Dienstagabend betrat ein 13-jähriges Mädchen am Hauptbahnhof Hamm die Gleise, um ein Haargummi aufzuheben, das ihr auf die Strecke gefallen war. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Regionalzug aus Bielefeld.

Der Zug fuhr etwa 20 km/h, als der Lokführer das Mädchen entdeckte. Er leitete sofort eine Notbremsung ein. Der Zug kam in sicherem Abstand vor ihr zum Stehen.

Die Bundespolizei wies daraufhin erneut auf die Gefahren im Gleisbereich hin. Züge benötigen lange Bremswege und können Hindernissen nicht ausweichen. Selbst bei geringem Tempo kann der Sog eines vorbeifahrenden Zuges Menschen oder Gegenstände in Richtung der Wagen ziehen, wenn sie zu nah an der Kante stehen.

Die Behörden raten dringend dazu, sich stets hinter der weißen Sicherheitslinie auf den Bahnsteigen aufzuhalten. Das Betreten der Gleisanlagen ist nicht nur verboten, sondern auch mit erheblichen Risiken verbunden. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder über diese Gefahren aufzuklären.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Weitere Sicherheitstipps hat die Bundespolizei auf ihrer Website unter https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen# zusammengestellt. Für Rückfragen steht die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin oder die Pressestelle in Münster unter der Telefonnummer 0251 97437 -1011 bzw. per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

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