10 April 2026, 22:31

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit Stipendien in die Region zurück

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der besagt: "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des medizinischen Departments."

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit Stipendien in die Region zurück

Gesundheitsamt des Kreises Herford fördert Medizinstudierende mit Stipendien – um sie nach dem Studium in der Region zu halten

Das Gesundheitsamt des Kreises Herford bietet Medizinstudierenden finanzielle Unterstützung an, um sie nach ihrem Abschluss zum Verbleib in der Region zu motivieren. Im Rahmen des Programms erhalten Teilnehmer, die ihr Praktikum vor Ort absolvieren, bis zu 400 Euro monatlich. Eine der ersten Geförderten, Laura Rogalski, hat gerade ein zweiwöchiges Praktikum in der Behörde abgeschlossen.

Die 30-jährige Medizinstudentin aus Ulm, die ursprünglich aus Bad Salzuflen stammt, absolvierte ihr Praktikum beim Gesundheitsamt Herford. Nach ihrem Studium möchte sie in die Region zurückkehren. Während ihres Einsatzes durchlief sie nahezu alle Bereiche des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – von der Infektionsbekämpfung und psychiatrischen Krisenintervention über Schulärztliche Untersuchungen bis hin zur Sexualberatung.

Es handelte sich um das erste Praktikum dieser Art in der Behörde. Die Initiative ist Teil einer breiter angelegten Strategie, um junge Ärztinnen und Ärzte für Tätigkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst der Region zu gewinnen. Allein für das Jahr 2025 haben bereits über 60 Studierende eine Förderung für ähnliche Praktika erhalten.

Zudem arbeitet das Gesundheitsamt mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld zusammen, um seine Arbeit bekannter zu machen. Rogalski gab zu, dass sie zuvor kaum eine Vorstellung davon hatte, wie vielfältig und wichtig die Aufgaben des Gesundheitsamtes sind. Mittlerweile rät sie anderen Studierenden, die Chancen im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu nutzen.

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Das Förderprogramm soll dem Ärztemangel entgegenwirken, indem es Studierende während ihrer Ausbildung unterstützt. Mit über 60 bereits in diesem Jahr bewilligten Anträgen gewinnt die Initiative an Fahrt. Für Rogalski und andere Geförderte bietet das Programm nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch eine klarere Perspektive, nach dem Studium in der Region zu arbeiten.

Quelle