Kovač kritisiert Nagelsmanns Nichtnominierung von Maximilian Beier für die Nationalelf
Dimitri EigenwilligAufgrund von Beier: Kovac kritisiert Nationaltrainer - Kovač kritisiert Nagelsmanns Nichtnominierung von Maximilian Beier für die Nationalelf
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač stellt Julian Nagelsmanns Entscheidung infrage, Maximilian Beier nicht zu nominieren
Borussia Dortmunds Chefcoach Niko Kovač hat öffentlich Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann geübt, der den 23-jährigen Stürmer Maximilian Beier nicht für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana berufen hat. Beier, einer der herausragenden Akteure der Dortmunder in dieser Saison, fehlt damit im Kader der Nationalmannschaft. Kovač betont, der Angreifer habe einen Platz im Team verdient – und sieht ihn sogar als Kandidaten für die WM.
In seiner zweiten Spielzeit bei Dortmund hat sich Beier zu einer Schlüsselfigur im Offensivspiel entwickelt. Bisher kam er in 36 Pflichtspielen zum Einsatz, stand 26-mal in der Startelf und erzielte neun Tore, dazu mehrere Vorlagen. Besonders überzeugend präsentierte er sich zuletzt, etwa im Spiel gegen den Hamburger SV, in dem er zwei Elfmeter herausspielte.
Kovač ließ in seiner Kritik an Nagelsmanns Entscheidung keine Zurückhaltung erkennen. Der Stürmer sei genau der Typ Spieler, den die Nationalmannschaft für große Turniere brauche, argumentierte der Dortmunder Trainer. Er ging noch einen Schritt weiter und erklärte, er hätte Beier in seinem WM-Kader berücksichtigt.
Trotz der Nichtnominierung durch Nagelsmann bleibt Kovač überzeugt: Beier habe sich seinen Platz im Nationalteam redlich verdient. Als Gründe nannte er dessen Konstanz, Einsatzbereitschaft und spielentscheidende Qualitäten – alles Eigenschaften, die eine Berufung rechtfertigten.
Durch Nagelsmanns Entscheidung verpasst Beier zwar die Testspiele, doch Kovačs Äußerungen halten die Diskussion am Laufen. Angesichts seiner starken Saison und der jüngsten Leistungen könnte der Stürmer sich dennoch noch für künftige Kader empfehlen. Bis dahin liegt sein Fokus darauf, seine Form bei Borussia Dortmund zu halten.






