Kölner Spielplätze sollen zu "Bewegungsflächen" werden – doch nicht alle sind begeistert
Dimitri EigenwilligKölner Spielplätze sollen zu "Bewegungsflächen" werden – doch nicht alle sind begeistert
Die Kölner Stadtverwaltung plant, Spielplätze in „Spiel- und Bewegungsflächen“ umzubenennen. Mit der Änderung soll berücksichtigt werden, dass diese Flächen auch von Jugendlichen genutzt werden. Der Vorschlag hat bereits Diskussionen unter Anwohnern und Verantwortlichen ausgelöst.
Vor zwei Jahren stimmte der Jugendhilfeausschuss einstimmig dafür, die Beschilderung zu aktualisieren. Die Verwaltung argumentiert, der neue Name trage der Tatsache Rechnung, dass ältere Kinder diese Orte ebenfalls häufig aufsuchen.
Bürgermeisterin Henriette Reker lehnt die Idee jedoch ab. Sie hält die Debatte für überflüssig und besteht darauf, dass der Stadtrat das Thema in seiner nächsten Sitzung am 4. September behandelt. Auch Kritiker wie der Website-Redakteur Kristof Kien haben sich gegen die Umbenennung ausgesprochen.
Der Stadtrat wird sich am 4. September mit der Angelegenheit befassen. Bei einer Zustimmung könnten die Spielplätze in ganz Köln bald die neue Bezeichnung tragen. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Änderung umgesetzt oder verworfen wird.






