Köln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause
Hiltrud BolnbachKöln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause - Köln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause
1. FC Köln verpasst die Wende – Union Berlin geht mit Sieg in die Winterpause
1. FC Köln erleidet im letzten Heimspiel des Jahres eine späte 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin. Die Pleite verlängert die sieglose Serie auf sechs Spiele und lässt die Domstädter knapp über dem Abstiegsstrich zurück. Eine gedrückte Stimmung prägte die Partie nach medizinischen Notfällen unter den Heimfans.
Der FC kontrollierte zwar den Ballbesitz, scheiterte aber an der Chancenverwertung. Union Berlin wiederum fand kaum Lücken für gefährliche Konter. Die Partie blieb bis zur 83. Minute torlos – dann sah Kölns Rav van den Berg nach Handspiel die Rote Karte, woraufhin seine Mannschaft mit zehn Spielern weitermusste.
Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: Der eingewechselte András Schäfer traf in der 90.+1 zum 1:0 – der erste Doppelsieg der Saison für die Eisernen. Said El Mala, Kölns wertvollster Akteur, kam zwar noch ins Spiel, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Für Unions Trainer Steffen Baumgart hatte die Partie besondere Brisanz. Es war sein erstes Rückkehrspiel in Köln seit seiner Entlassung 2021 nach einer Relegationsniederlage gegen Union – denselben Klub, den er heute trainiert. Sein Vorgänger Gertjan Verbeek war damals unmittelbar nach der Niederlage entlassen worden.
Mit 16 Punkten bleibt der FC knapp über den Abstiegsrängen, während Union (21 Punkte) weiter Abstand gewinnt. Beide Teams blicken mit unterschiedlichen Vorzeichen auf die kommenden Spiele.
