Kinder bauen in Wuppertal eine eigene Stadt – mit Demokratie und Verkehrsregeln
Veronique HänelKinder bauen in Wuppertal eine eigene Stadt – mit Demokratie und Verkehrsregeln
100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene Stadt
Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine eigene Stadt errichtet. Innerhalb einer Woche entwarfen sie alles – von Regierungsgebäuden über Unternehmen bis hin zu eigenen Verkehrsregeln. Das Projekt der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) ermöglicht den jungen Teilnehmenden, Demokratie hautnah zu erleben.
Die Kinder begannen mit dem Aufbau der Stadtstruktur: Sie erließen Gesetze, wählten Amtsträger und gründeten kleine Betriebe. Jede Entscheidung – von Steuersenkungen bis zu neuen Projekten – wurde abgestimmt, wobei jedes Kind eine gleichberechtigte Stimme hatte.
Mit dem Wachstum der Stadt wurde den jungen Bürgerinnen und Bürgern klar, dass sie Ordnung auf den Straßen brauchten. Sie stellten Verkehrsschilder und Ampeln auf, führten einen speziellen Führerschein für Tretautos ein. Die Regeln wurden diskutiert und per direkter Abstimmung beschlossen – ganz wie in einer echten Demokratie.
Den Abschluss bildet ein "Staatsempfang", bei dem Politikerinnen und Politiker die Kinderstadt besuchen werden. Ihre Arbeit und Beschlüsse werden am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr in den "Bergischen Landesnachrichten" präsentiert.
Die Kinderstadt vermittelte den Teilnehmenden praxisnah, wie Regierung, Teamarbeit und bürgerliches Engagement funktionieren. Ihre Entscheidungen – von Verkehrsregeln bis zu Wirtschaftspolitik – werden bei der Abschlussveranstaltung lokalen Verantwortungsträgern vorgestellt. Das Projekt zeigt, wie junge Menschen auf kreative und praktische Weise an Demokratie herangeführt werden können.






