Julian Brandts Zukunft bei Borussia Dortmund hängt an zwei Bedingungen
Hans-Günther KlappJulian Brandts Zukunft bei Borussia Dortmund hängt an zwei Bedingungen
Die Zukunft von Julian Brandt bei Borussia Dortmund bleibt ungewiss, da sein Vertrag demnächst ausläuft. Der Vertrag des deutschen Mittelfeldspielers endet zwar in diesem Sommer, doch der Verein schließt eine Verlängerung nicht aus. Ob es zu Gesprächen kommt, hängt jedoch von seiner Leistung und seiner Bereitschaft ab, bei den Vertragsbedingungen Kompromisse einzugehen.
Brandt kämpft in dieser Saison mit mangelnder Konstanz. In 13 Pflichtspielen gelangen ihm bisher vier Tore und zwei Vorlagen. Seine jüngste Schwächephase wirft Fragen über seine Rolle im Team auf.
Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken hat Signalbereitschaft gezeigt, den 27-Jährigen länger an den Verein zu binden. Ein neuer Vertrag würde jedoch voraussetzen, dass Brandt ein niedrigeres Grundgehalt akzeptiert. Stattdessen sollen leistungsabhängige Boni stärker gewichtet werden.
Trainer Niko Kovač betrachtet Brandt nach wie vor als Schlüsselspieler. Der Klub will seine Leistungen bis März beobachten, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Brandt selbst betont, dass er sich derzeit nicht auf Vertragsverhandlungen konzentriere.
Die Zukunft des Mittelfeldspielers hängt von zwei Faktoren ab: einer Leistungssteigerung und einer Einigung bei den Gehaltsforderungen. Werden beide Bedingungen erfüllt, könnte Dortmund eine Verlängerung anbieten. Andernfalls wird Brandt den Verein im Juni nach Vertragsende verlassen.






