Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen droht vorzeitig zu enden
Jannik Mauses Leihe von den 1. FC Kaiserslautern zu Rot-Weiss Essen hat sich nicht bewährt. Der 25-jährige Stürmer kommt kaum zum Einsatz und stand in dieser Saison bisher nur siebenmal auf dem Platz. Nun prüfen die Verantwortlichen von RWE, ob sie die Ausleihe im Wintertransferfenster vorzeitig beenden sollen.
Mause war im Sommer nach Essen gewechselt, in der Hoffnung, seine Karriere nach einer schwierigen Phase in Kaiserslautern wiederzubeleben. Seine vorherige Leihe bei Hansa Rostock brachte 14 Einsätze und ein einziges Tor, während er bei Freiburg II in 28 Drittliga-Spielen zwei Treffer erzielte. Doch selbst in der 3. Liga blieb ihm ein Stammplatz verwehrt.
Sein einziger nennenswerter Beitrag in dieser Saison gelang ihm beim 3:1-Sieg gegen TSG Hoffenheim II, als er zwei Tore schoss. Seither blieb er ohne Torerfolg und wurde oft gar nicht mehr in den Spieltagskader berufen. Trainer Uwe Koschinat hat seinen Unmut über die Leistungen des Spielers nicht verheimlicht.
Die Situation ist ein weiterer Rückschlag für Mause, der Kaiserslautern vor nur 18 Monaten noch 600.000 Euro gekostet hatte. Eine Rückkehr zu diesem Marktwert erscheint unwahrscheinlich – Essen soll laut Berichten nicht vorhaben, die 600.000-Euro-Kaufoption zu ziehen. Auch seine frühere Leihe in Fürth brachte lediglich fünf Einsätze, was seine anhaltenden Schwierigkeiten unterstreicht, sich dauerhaft in die Startelf zu spielen.
Mit der nun anstehenden Überprüfung seiner Leihe steht Mause vor einer ungewissen Zukunft. Ein vorzeitiges Ende in Essen wäre ein weiteres Kapitel in einer Karriere, die trotz Stationen bei mehreren Vereinen ins Stocken geraten ist. Aktuell sind seine Aussichten auf regelmäßige Spielpraxis – selbst in der dritten Liga – gering.






