Inter-Star hat noch nicht den Traum vom WM-Titel aufgegeben
Yann Aurel Bisseck hat trotz seiner Nichtberücksichtigung für die aktuelle Qualifikationsmannschaft der deutschen Nationalelf weiterhin die WM 2026 fest im Blick. Der Verteidiger von Inter Mailand erhielt einen persönlichen Anruf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der ihm die Entscheidung erläuterte, aber gleichzeitig die Tür für künftige Nominierungen offenhielt.
Bissecks Weg im Profifußball begann früh: Mit nur 17 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt für den 1. FC Köln. Seither erlebte er Höhen und Rückschläge. Vor eineinhalb Jahren feierte er mit Inter Mailand den Gewinn der italienischen Meisterschaft, auch wenn seine Zeit beim Klub nicht immer reibungslos verlief.
In dieser Saison kämpfte er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und Verletzungen zurück in die Stammelf. Seine Beharrlichkeit zahlte sich mit elf Pflichtspieleinsätzen aus – doch das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain endete enttäuschend. Bisseck kam zwar von der Bank, musste aber später selbst wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Auf internationaler Ebene bleibt seine Erfahrung begrenzt: Sein einziger Länderspieleinsatz für die A-Nationalmannschaft datiert aus einem Nations-League-Viertelfinale gegen Italien, als er eingewechselt wurde. Dennoch bleibt die WM 2026 – die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird – sein großes Ziel für das kommende Jahr.
Nagelsmanns Anruf bestätigte zwar Bissecks Fehlen im aktuellen Kader, betonte aber, dass er weiterhin im Rennen ist. Der Abwehrspieler konzentriert sich nun darauf, seine Leistungen bei Inter Mailand zu stabilisieren und sich gleichzeitig für einen Platz im deutschen WM-Aufgebot zu empfehlen. Seine Entschlossenheit, vergangene Herausforderungen zu überwinden, deutet darauf hin, dass er diesen Traum nicht so schnell aufgeben wird.
