Ibbenbüren startet digitales Bauantrags-Update im Dezember – was sich ändert
Dimitri EigenwilligIbbenbüren startet digitales Bauantrags-Update im Dezember – was sich ändert
Die Bauaufsichtsbehörde Ibbenbüren bereitet sich auf ein großes Digitalisierungsupdate vor. Am Freitag, dem 12. Dezember, wechselt das System zu einem neuen externen Dienstleister. Diese Umstellung ist Teil umfassender gesetzlicher Reformen, die Bauprozesse in Deutschland beschleunigen sollen.
Während des Übergangs werden am 12. Dezember vorübergehend keine neuen digitalen Bauanträge entgegengenommen. Sobald die neue Plattform aktiv ist, bleiben jedoch alle bestehenden Funktionen für Architekt:innen, Grundstückseigentümer:innen und Projektentwickler:innen unverändert. Voraussichtlich ab Montag, dem 15. Dezember, wird das System wieder vollumfänglich betrieben.
Nutzer:innen, die in laufende Verfahren eingebunden sind, erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, sich im aktualisierten System neu zu registrieren. Bereits eingereichte Unterlagen müssen nicht erneut hochgeladen werden, da alle Daten automatisch übernommen werden. Das Update steht im Einklang mit den jüngsten Änderungen des Baugesetzbuchs (BauGB) im Rahmen der Initiative "Bauturbo", die den Wohnungsbau beschleunigen soll.
Unterdessen berät der Stadtrat von Ibbenbüren mit lokalen Fraktionen über Anpassungen der kommunalen Richtlinien als Reaktion auf die bevorstehenden Änderungen der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW). Die Verhandlungen zu diesen Revisionen laufen noch im Landtag. Ein konkretes Datum für die Übergabe der "Neuen Digitalen Bauauflagenplattform" Ibbenbürens im Jahr 2026 steht bisher noch nicht fest.
Die neue digitale Plattform wird alle bisherigen Funktionen beibehalten und gleichzeitig die Bearbeitungseffizienz steigern. Sobald sie vollständig in Betrieb ist, unterstützt sie die laufende Umstellung der Stadt auf eine digitale Genehmigungsabwicklung. Über die kurze Übergangsphase hinaus sind keine weiteren Störungen zu erwarten.
