Hermülheim: 50 Jahre alte Stützmauer wird ab August grundsaniert
Dimitri EigenwilligHermülheim: 50 Jahre alte Stützmauer wird ab August grundsaniert
Stadtwerke Hürth GmbH & Co. KG beginnen im August mit umfangreichen Sanierungsarbeiten an 50 Jahre alter Stützmauer in Hermülheim
Ab Anfang August werden die Stadtwerke Hürth GmbH & Co. KG eine groß angelegte Sanierung einer 50 Jahre alten Stahlbeton-Stützmauer entlang der Villering in Hermülheim durchführen. Die etwa 187 Meter lange Mauer weist schwere Schäden auf, darunter Risse, abplatzenden Beton und korrodierte Bewehrung.
Die Bauarbeiten starten am 4. August 2025 mit der vollständigen Sperrung der Villering zwischen dem Berliner Platz und dem Schwarzen Weg. Diese Vollsperrung dauert voraussichtlich zwei bis drei Wochen, um den Rückbau der Rampen und Treppen zu ermöglichen. Während dieser Zeit bleibt der Fußgängerverkehr über einen Gehweg aufrechterhalten; Umleitungen führen über den Berliner Platz.
Nach Abschluss der Abrissarbeiten wird die Villering wieder einbahnig für den Verkehr freigegeben. Die Spijkenisser Straße bleibt während der gesamten Bauphase durchgehend befahrbar. Zu den Maßnahmen gehören der Rückbau des bestehenden Kopfbalkens sowie die Demontage der beschädigten Treppen- und Rampenanlagen.
Im Rahmen der Sanierung werden zudem die angrenzenden Freiflächen neu gestaltet. Auf der Seite der Villering entstehen Rankhilfen, und bestehende Pflanzbeete werden instand gesetzt. An der Spijkenisser Straße wird die bisher gepflasterte Fläche in Grünflächen umgewandelt, zudem werden Poller angepasst oder versetzt.
Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung wird die Stützmauer statisch sicher sein, die umliegenden Flächen bieten verbesserte Grünbereiche und modernisierte Fußwege. Mit Beendigung der Bauarbeiten normalisiert sich auch der Verkehrsfluss wieder.






