05 February 2026, 13:20

Henne Henrietta erobert den Münchner Hauptbahnhof – und die Herzen der Bundespolizei

Eine Gruppe von Hühner, die eine Straße entlanggehen neben einem Zaun, umgeben von Gras und Pflanzen, mit einem Fahrzeug und anderen Gegenständen im Hintergrund.

Henne Henrietta erobert den Münchner Hauptbahnhof – und die Herzen der Bundespolizei

Henne Henrietta sorgt für Aufsehen am Münchner Hauptbahnhof der Deutschen Bahn

Eine Henne namens Henrietta löste eine kleine Sensation aus, nachdem sie zwischen den Gleisen des Münchner Hauptbahnhofs der Deutschen Bahn umherlief. Die Bundespolizei nahm sie vorläufig in Obhut, versorgte sie mit Haferbrei und gab ihr einen provisorischen Namen. Die ungewöhnliche Entdeckung führte zu einer dreitägigen Suche nach ihrer Besitzerin.

Henriettas Abenteuer begann an einem Freitagabend, als sie auf dem belebten Bahnhof der Deutschen Bahn gesichtet wurde. Beamte der Bundespolizei fingen sie ein und kümmerten sich um sie – unter anderem mit Mahlzeiten aus Haferbrei. Da der Besitzerin nicht sofort habhaft werden konnten, blieb die Henne drei Tage in ihrer Obhut.

Offensichtlich hatte Henrietta die Angewohnheit, in offene Lieferwagen zu hüpfen – eine Art "Trampen". Dies erklärte vermutlich, wie sie am Bahnhof der Deutschen Bahn landete. Wie sich später herausstellte, war dieses Verhalten bei ihr bereits öfter aufgetreten, wie ihre Besitzerin bestätigte.

Nach etwa 20 Anrufen von Menschen, die Henrietta ein Zuhause anbieten wollten, konnten die Behörden ihre ursprüngliche Halterin ausfindig machen: eine junge Frau, die Hühner als Hobby hält. Die Besitzerin warnte andere vor Henriettas Neigung, durch offene Türen in Fahrzeuge zu klettern. Bevor es zur Wiedersehensfreude kam, wurde die Henne zum Vogelnotdienst Olching, einem Vogelrettungsdienst, gebracht, wo sich Direktor Gerhard Wendl um sie kümmerte.

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Henriettas ungewöhnliche Reise endete mit der sicheren Rückkehr zu ihrer Besitzerin. Der Vorfall unterstrich ihre hartnäckige Angewohnheit, sich in Fahrzeuge zu schmuggeln. Öffentliche Stellungnahmen der Halterin zu diesem Verhalten der Henne liegen bisher nicht vor.