Henkel setzt auf grüne Partnerschaften für klimaneutrale Klebstoffe und Verpackungen
Dimitri EigenwilligHenkel setzt auf grüne Partnerschaften für klimaneutrale Klebstoffe und Verpackungen
Henkel intensiviert Nachhaltigkeitsbemühungen mit neuen Partnerschaften und Materialien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen
Der Konzern arbeitet nun mit Dow und Synthomer zusammen, um umweltfreundlichere Klebstoffe und Verpackungslösungen zu entwickeln. Mit diesen Maßnahmen soll der ökologische Fußabdruck seiner Produktpalette um bis zu 40 Prozent verringert werden.
Im Mai kündigte Henkel an, die CLIMA-Harze von Synthomer in seine TECHNOMELT-Schmelzklebstoffserie zu integrieren. Dadurch könnten die CO₂-Emissionen um mindestens 20 Prozent sinken. Zudem setzt das Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Dow auf kohlenstoffarme Rohstoffe und erneuerbaren Strom für die Herstellung seiner Klebstoffe.
Erste Ergebnisse zeigen bereits Verbesserungen bei den Emissionswerten ausgewählter Schmelzklebstoff-Technologien. Parallel hat Dow mit Candiani eine Partnerschaft geschlossen, um hochwertige Cremegläser auf Basis des SURLYN PC 2000 REN-Ionomers herzustellen – ein Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird.
Zu Henkels übergeordneten Klimazielen gehört eine Reduktion der Scope-3-Emissionen um 30 Prozent bis 2030 und um 90 Prozent bis 2045. Um diese Bestrebungen zu unterstreichen, veranstalten Henkel und Dow auf der K 2025 in Düsseldorf gemeinsam einen Transformation Talk. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kooperationen klimafreundliche Lösungen beschleunigen können.
Die jüngsten Initiativen von Henkel zeigen einen deutlichen Kurs hin zu einer kohlenstoffärmeren Produktion. Die Partnerschaften mit Dow und Synthomer tragen bereits dazu bei, die Emissionen in zentralen Produktlinien zu senken. Diese Schritte passen zu den langfristigen Zielen des Unternehmens, die Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts drastisch zu verringern.






