23 January 2026, 19:07

Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum graue Schläfen jetzt Laufsteg-tauglich sind

Ein altes Buch mit Abbildungen verschiedener Männergesichter, jedes zeigt eine andere Frisur, mit begleitendem Text, der die Frisuren beschreibt.

Heidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum graue Schläfen jetzt Laufsteg-tauglich sind

Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche eingesetzt. Das Supermodel und TV-Gesicht wünscht sich auf den Laufstegen eine größere Bandbreite an Körpertypen, Altersgruppen und sogar natürliche Haaransätze bei Männern. Ihre Äußerungen erfolgten nach ihrer Teilnahme an einer Show von Vivienne Westwood während der Pariser Fashion Week.

Klum selbst lief bei der Vivienne-Westwood-Schau über den Catwalk. Später teilte sie ihre Begeisterung, Teil der Show gewesen zu sein. Besonders beeindruckte sie die Entscheidung der Marke, auch männliche Models mit zurückweichendem Haaransatz zu präsentieren.

Seit Langem setzt sich Klum für eine realistischere Repräsentation in der Mode ein. In jüngsten Interviews betonte sie die Notwendigkeit älterer Models und kurvigerer Figuren auf dem Laufsteg. Zudem hob sie hervor, dass Männer in der Werbung authentischer dargestellt werden sollten – inklusive derer mit lichter werdendem Haar.

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Die Aussagen des Supermodels spiegeln einen größeren Trend in der Branche wider. Zwar gibt es in Deutschland keine einzelne Person, die als Vorreiter für die Repräsentation von männlichem Haarausfall gilt, doch Marken wie Vivienne Westwood setzen spürbare Akzente. Klums eigene Teilnahme an der Show unterstrich ihre Unterstützung für diese Entwicklungen.

Klums Engagement erstreckt sich auf Körperformen, Altersgruppen und männliche Schönheitsstandards. Ihre Anerkennung für die Casting-Entscheidungen von Vivienne Westwood deutet auf einen Wandel hin zu inklusiverer Mode hin. Die Branche zeigt weiterhin schrittweise, aber sichtbare Bemühungen, ein breiteres Spektrum an Erscheinungsbildern abzubilden.