HAPPA revolutioniert Berlins Gastronomie mit veganer Bio-Küche ohne Abfall
Dimitri EigenwilligHAPPA revolutioniert Berlins Gastronomie mit veganer Bio-Küche ohne Abfall
Ein neues pflanzenbasiertes Restaurant hat in Berlin eröffnet – mit nachhaltigen, bezahlbaren Gerichten
In Berlin hat ein neues Restaurant eröffnet, das sich auf pflanzliche Küche konzentriert und dabei Nachhaltigkeit mit erschwinglichen Preisen verbindet. HAPPA, gegründet von der Köchin Sophia Hoffmann und Nina Peterson, serviert vegane Gerichte aus Bio-Zutaten – und das von der Wurzel bis zum Blatt, ohne Abfall.
Hoffmann lebt seit zwölf Jahren vegan, angetrieben von ihrem Mitgefühl für Tiere. Bei HAPPA setzt sie diese Haltung konsequent um: Alle Speisen sind bio, möglichst abfallarm und zu fairen Preisen erhältlich. Manche Gerichte kosten weniger als zehn Euro.
Das Konzept des Restaurants basiert auf drei Säulen: ein tägliches Mittagsmenü, sechs monatliche Abendveranstaltungen und private Buchungen. Hinter den Kulissen sorgt ein kleines Team aus zwei Köch:innen und drei Servicekräften für einen reibungslosen Ablauf.
Die Zutaten von HAPPA stammen aus ungewöhnlichen Quellen. Das Gemüse liefert die Initiative Querfeld, ein Projekt, das "krummes" oder überschüssiges Gemüse vor der Vernichtung rettet. Der Kaffee kommt von Angelique's Finest, einer Frauenkooperative in Ruanda, die fairen Handel nach der Kolonialzeit fördert. Zudem legt das Restaurant Wert auf faire Löhne – besonders für Frauen im Team.
Anders als viele Berliner Lokale vermeidet HAPPA das "Lifestyle"-Image. Stattdessen will es ein breites Publikum ansprechen – unabhängig von Herkunft oder Budget.
HAPPAs Ansatz verbindet Bezahlbarkeit mit ethischem Einkauf und Abfallvermeidung. Das Modell, das auf biologischen Anbau, faire Arbeitsbedingungen und inklusive Preise setzt, hebt sich in der Berliner Gastronomieszene ab. Weitere Details zur Expansion von Querfeld oder dessen bundesweiter Wirkung liegen derzeit nicht vor.






