Berliner Verein bekämpft Kinderarmut mit Essen, Bildung und Sport für 3.500 Kinder
Hans-Günther KlappBerliner Verein bekämpft Kinderarmut mit Essen, Bildung und Sport für 3.500 Kinder
Ein Berliner Verein kämpft gegen Kinderarmut und fördert gesunde Lebensweisen durch Ernährung, Bildung und Bewegung
Der gemeinnützige Verein Schlaue Löffel e. V. engagiert sich gegen Kinderhunger und setzt sich für eine gesunde Lebensweise ein – mit Nahrungsmitteln, Bildungsangeboten und sportlichen Aktivitäten. Gegründet wurde die Initiative im Mai von 16 Mitgliedern, darunter Tanja Kirsch-Boy, die seit 2018 die Kindertafel, eine Tafel für Kinder, leitet. Mittlerweile unterstützt der Verein über 3.500 Kinder in der Hauptstadt mit Mahlzeiten, Gartenbauprojekten und Sportprogrammen.
Die Arbeit des Teams umfasst mehrere zentrale Projekte: Kalle kocht versorgt täglich rund 1.500 Kinder in Schulen und Kitas mit frischen, nährstoffreichen Mahlzeiten. Das Programm Stulle & Co sorgt dafür, dass über 2.000 Mädchen und Jungen jeden Morgen ein gesundes Frühstück erhalten. Für praxisnahe Lernerfahrungen bietet Kraut & Rübe Gartenbaukurse und vermittelt Umweltbewusstsein – die Kinder pflanzen und ernten dabei Gemüse wie Kartoffeln und Kräuter in Gemeinschaftsgärten, von denen einige auf Allmende-Flächen liegen, einer mittelalterlichen Tradition gemeinschaftlich genutzten Ackerlands.
Auch Bewegung steht hoch im Kurs: Der Verein organisiert Schwimmkurse und Mitgliedschaften in Sportclubs, um Kinder aktiv zu halten. Neu im Programm ist das SattMobil, ein alter Feuerwehreinsatzwagen, den Lydia und Reno Müller gespendet haben. Das Fahrzeug tourt durch Berlin und verteilt kostenlos gesunde Snacks an Kinder in benachteiligten Stadtteilen.
Tanja Kirsch-Boy und ihr Team setzen die Projekte mit Unterstützung von Ehrenamtlichen und Partnern um. Ihr Ziel ist klar: Kein Kind soll hungern müssen – und gleichzeitig lernen, wo Lebensmittel herkommen und wie man sich gesund hält.
Durch Mahlzeiten, Gartenarbeit und Sport erreicht Schlaue Löffel tausende Kinder in Berlin. Die Kombination aus konkreter Hilfe und Bildungsarbeit deckt sowohl akute Bedürfnisse als auch langfristige Verhaltensweisen ab. Die Arbeit wächst stetig, und mit Initiativen wie dem SattMobil werden Zugang zu Nahrung und Lernmöglichkeiten weiter ausgebaut.






