Hammer Krankenhäuser erhalten MRE-Qualitätssiegel für vorbildlichen Infektionsschutz
Hiltrud BolnbachHammer Krankenhäuser erhalten MRE-Qualitätssiegel für vorbildlichen Infektionsschutz
Krankenhäuser in Hamm erhalten erneut MRE-Qualitätssiegel für zwei Jahre
Die Krankenhäuser in Hamm wurden abermals mit dem MRE-Qualitätssiegel ausgezeichnet – diesmal für die nächsten zwei Jahre. Die Zertifizierung würdigt ihre Bemühungen im Bereich Infektionsschutz und Patientensicherheit. In diesem Jahr liegt der Fokus besonders auf einer strengeren Antibiotika-Verordnung, um Resistenzen entgegenzuwirken.
Für die Verlängerung des Siegels führten das Gesundheitsamt der Stadt Hamm sowie die Landesanstalt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) umfassende Prüfungen durch. Die Krankenhäuser mussten sieben strenge Qualitätskriterien erfüllen und große Datenmengen zur Auswertung einreichen. Persönliche Patientendaten blieben dabei unberücksichtigt.
Mitte September überreichten Dr. Britta Obszerninks und Dr. Ruth Rentelmann die Siegel an die Vertreter der Kliniken. Dr. Rentelmann betonte, dass die Auszeichnung die hohen Standards der Häuser für die Öffentlichkeit sichtbar mache. Ein zentrales Anliegen dieser Zertifizierungsrunde ist die konsequente Umsetzung von ABS-Maßnahmen (Antibiotika-Stewardship), um unnötige Antibiotika-Verordnungen zu reduzieren und die Entwicklung von Resistenzen zu verlangsamen.
Die erneute Vergabe des Siegels bestätigt, dass die Hammeler Krankenhäuser weiterhin überzeugende Infektionsschutzstandards einhalten. Der verstärkte Fokus auf Antibiotika-Stewardship soll die langfristige Patientenversorgung verbessern. Die Gültigkeit der Zertifizierung erstreckt sich bis zur nächsten Überprüfung in zwei Jahren.






