Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Veronique HänelHamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Hamm bewirbt sich um den Publikumspreis „Hauptstadt des Fairen Handels 2025“ und hat die Chance, 10.000 Euro zu gewinnen. Die Stadt setzt sich seit Langem für ethischen Konsum und fair gehandelte Produkte ein – ein Engagement, das ihr den Titel „Fairtrade-Stadt“ eingebracht hat. Jetzt können Bürgerinnen, Bürger und Unterstützer online ihre Stimme abgeben, um Hamm zum Sieg zu verhelfen.
Hamms Verpflichtung zum fairen Handel reicht bis ins Jahr 2003 zurück, als die Stadt erstmals nachhaltige Beschaffungsrichtlinien einführte. Seither arbeitet sie mit Ehrenamtlichen, lokalen Politikern und Verwaltungsmitarbeitern zusammen, um Fairtrade-Initiativen auszubauen. Ein aktuelles Projekt umfasste den Kauf von 1.000 fair produzierten Fußballbällen für Vereine und Schulen – zu einem Preis von nur fünf Euro pro Stück.
Die Stadt vertreibt zudem eigene Fairtrade-Produkte, darunter Hamm-Kaffee und Schokolade mit Stadtbranding. Ein praktischer Leitfaden für ökologisch-faire Beschaffung soll Unternehmen und Bürger dazu anregen, ethische Entscheidungen zu treffen. Sechs der sieben Jugendzentren Hamms sind bereits als Fairtrade-Einrichtungen zertifiziert, das siebte wird bald folgen.
Der Wettbewerb wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert – konkret durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Die Online-Abstimmung läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober.
Sollte Hamm den Publikumspreis gewinnen, fließen die 10.000 Euro in weitere Fairtrade-Projekte in der Stadt. Das Ergebnis hängt von der öffentlichen Unterstützung ab – die Stimmabgabe ist bis zum Stichtag möglich. Der Ausgang wird zeigen, wie nachhaltig Hamms langjähriges Engagement für ethische und faire Praktiken wirkt.






