Hagen setzt auf digitale Technologien für mehr Klimaschutz in der Industrie
Dimitri EigenwilligHagen setzt auf digitale Technologien für mehr Klimaschutz in der Industrie
klimakommune.digital: Wie Hagen mit digitaler Technologie und Industrieeffizienz den Klimaschutz revolutioniert
Ein neues Projekt namens klimakommune.digital verändert den Klimaschutz in Hagen, indem es digitale Lösungen mit industrieller Effizienz verbindet. Die Initiative zeigt, wie gebündeltes Fachwissen Digitalisierung und Nachhaltigkeit für lokale Unternehmen realisierbar macht.
Geleitet wird das Vorhaben vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung, der regionale Energiedienstleister ENERVIE sowie vier mittelständische Industrieunternehmen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den Betrieben werden Sensoren an einzelnen Maschinen installiert, um präzise Energiedaten zu erfassen. Damit ersetzen sie pauschale Unternehmensmessungen durch detaillierte Einblicke. ENERVIE verarbeitet die Informationen und stellt sie über ein Energiemanagementsystem den Unternehmen zur Verfügung.
Das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) unterstützt die Firmen bei der Auswertung der Daten, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren. Die aufbereiteten Informationen decken Einsparpotenziale auf – das senkt Kosten und entlastet die Umwelt. Künftig wird die Urban Data Platform des Projekts auch die CO₂-Emissionen der beteiligten Unternehmen anzeigen und so die Erfolge der Effizienzmaßnahmen für alle sichtbar machen.
klimakommune.digital liefert Unternehmen in Hagen klare Handlungsdaten. Durch die Erfassung von Energieverbrauch und Emissionen fördert die Initiative Kosteneinsparungen und ökologische Verbesserungen. Bald wird die Plattform auch öffentlich darstellen, wie viel CO₂ durch das Programm eingespart wurde.






